Folge 15 - Klarer Kurs in der zweiten Reihe
Shownotes
In der 15. Folge von „Reingehört“, dem Podcast der Stadt Rheinbach, begrüßt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel den Zweiten Stellvertretenden Bürgermeister, Michael Rohloff. Gemeinsam sprechen sie über dessen persönlichen und beruflichen Werdegang sowie über seinen Weg in die Kommunalpolitik.
Michael Rohloff berichtet von seiner Kindheit in Bad Oeynhausen, seinem Umzug nach Wormersdorf und den Gründen, warum Rheinbach zu seinem Lebensmittelpunkt geworden ist. Dabei geht es ebenso um seine beruflichen Stationen als Offizier bei der Bundeswehr und später als Kommunalbeamter wie um seine Tätigkeit im Personalkosten-Controlling.
Im Gespräch wird deutlich, wie sich aus einem ursprünglich nicht geplanten politischen Engagement Schritt für Schritt eine aktive Rolle im Stadtrat entwickelte. Michael Rohloff schildert, wie er zunächst als sachkundiger Bürger tätig wurde, später ein Ratsmandat übernahm und schließlich Fraktionsvorsitzender sowie Zweiter Stellvertretender Bürgermeister wurde. Dabei erläutert er auch, welche Ereignisse und persönlichen Begegnungen seinen politischen Weg geprägt haben.
Darüber hinaus sprechen die beiden über persönliche Interessen, Hobbys und gemeinsame Erfahrungen aus ihrer Zeit bei der Bundeswehr. Auch die Bedeutung wissenschaftlicher Ausbildung für politische Entscheidungen sowie unterschiedliche Perspektiven auf kommunalpolitische Arbeit werden thematisiert.
Die Folge bietet persönliche Einblicke in den Werdegang eines engagierten Kommunalpolitikers und zeigt, wie berufliche Erfahrungen, ehrenamtliches Engagement und kommunale Verantwortung zusammenwirken können.
In dieser Folge erfahren Sie:
✅ wie Michael Rohloff nach Rheinbach gekommen ist.
✅ welche beruflichen Stationen ihn geprägt haben.
✅ welche Erfahrungen er bei der Bundeswehr gesammelt hat.
✅ wie sein Einstieg in die Kommunalpolitik verlief.
✅ wie aus einem Ratsmandat weitere politische Verantwortung entstand.
✅ welche Rolle Familie und Ehrenamt in seinem Leben spielen.
✅ welche persönlichen Interessen und Hobbys er verfolgt.
✅ welche Bedeutung wissenschaftliche Ausbildung für politische Arbeit haben kann.
✅ wie Fraktionsarbeit im Stadtrat organisiert ist.
✅ welche Erfahrungen Michael Rohloff als stellvertretender Bürgermeister mitbringt.
Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:23: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Reingehört dem Podcast der Stadt Rheinbach.
00:00:29: Heute mit mir Daniel Fiesel, den Bürgermeister der Stadtreinbach.
00:00:38: Hallo Daniel!
00:00:39: Ja, schön dass du heute mit dabei bist.
00:00:42: Du bist ja nicht nur zweiter stellvertretender Bürgermeister der Stadt sondern auch Ratsmitglied im Rhein-Bacher Stadtrat der SPD-Fraktion und ich freue mich das du heute hier bist.
00:00:52: wir haben nämlich ansonsten immer sehr spannende Gespräche wenn wir so aufeinander treffen.
00:00:56: Das geht innerhalb von dreißig Sekunden sofort in die Themen rein und deswegen freue ich mich wenn wir jetzt dreißzig Minuten Zeit haben.
00:01:04: Ich freu mich auch.
00:01:04: ich bin gespannt was kommt.
00:01:06: Genau, ich würde dich einmal den Zuschauerinnen und Zuschauern nicht aber den Zuhörerinnen und Zuhören vorstellen.
00:01:13: Du wurdest nämlich in Bad Önhausen geboren und bist dort aufgewachsen.
00:01:17: Seit zwei Tausendneuen allerdings lebst du mit deiner Frau und denen drei inzwischen fast erwachsenden Kindern in Wormersdorf.
00:01:25: Du sagst doch immer das es dein... Nicht nur deinen Lebensmittelpunkt sondern dein Motto an der Stelle ist.
00:01:31: mein Mittelpunkt ist Wormasdorf.
00:01:36: Als Kommunalbeamter arbeitest du im Bereich Personalkostenkontrollen.
00:01:40: Zuvor warst du als Offizier bei der Bundeswehr tätig, da haben wir schon den ersten Anknüpfungspunkt.
00:01:45: Du verfügst über Abschlüsse als Diplom, Staats- und Sozialwissenschaftler sowie Diplomenverwaltungswirt.
00:01:53: Neben deiner kommunalpolitischen Tätigkeit engagierst du dich als Vorstandsmitglied in mehreren Vereinen.
00:01:57: das ist glaube ich allseits bekannt.
00:02:00: Zu deinen Freizeitinteressen zählen Kochen, Brettspiele, Wandern, Zelten und Sport.
00:02:04: Außerdem beschäftigst du dich mit Longboard fahren und möchtest das Bratsche spielen, er lernt sehr spannend!
00:02:11: Als Lieblingsort in Rheinbach nennst Du die Kreisbibliothek als Lieblungsfrosch nenns Du Körmet.
00:02:18: Witzig wie bist Du auf Körmett den Frosch gekommen?
00:02:21: Die Frage war glaube ich nach persönlichem unter anderem Lieblinsfrosh und da habe ich Dir natürlich genannt
00:02:28: Sehr schön.
00:02:29: Und als Kind der Achtziger kommt da nur Kirmit in Frage?
00:02:32: Sehr cool!
00:02:33: Wie bist du denn zum Longboard fahren gekommen, a und b wie weit bist du von gekommen im Longboard?
00:02:38: Nicht sehr weit das kann ich schon mal vorwegnehmen und das war einfach vor ein paar Jahren so dass das Thema was ich gedacht habe auch Du musst dich nochmal anders bewegen und Skateboard fahren hab ich als Kind nie gemeistert.
00:02:50: Ich war immer der Rollerblade Fahrer Und dachte, ach, probierst du das mal aus?
00:02:55: Das ist ganz entspannt und geschildet.
00:02:57: Und dass es wirklich ein tolles Hobby komme ich leider zu selten zu.
00:03:00: Ja.
00:03:01: Inliner fahren und auch Skateboard fahren
00:03:03: usw.,
00:03:04: bin ich erst sehr spät zugekommen nämlich erste mit fünfzehn etwa, da sich dann auf die Inliner gestiegen bin Insofern auch nicht sehr professionell unterwegs.
00:03:13: Ich glaube, da bist du mit deinem Longboard wahrscheinlich deutlich besser unterwegs.
00:03:17: Wir haben aber eine Gemeinsamkeit also mindestens eine GemeInsamkeit.
00:03:20: Du warst nämlich offiziell bei der Bundeswehr.
00:03:22: Hast Staats- und Sozialwissenschaften studiert?
00:03:25: Wo war das?
00:03:26: in Hamburg oder an München?
00:03:27: Das war in München dann drei Jahre und in der Zeit habe ich die Familie gegründet.
00:03:32: Ah, sehr schön!
00:03:33: Das heißt, du bist auch irgendwie im Herzen Münchner
00:03:37: ein Bayer vielleicht nicht weil... München ist nicht Bayern, aber schon eine schöne Stadt.
00:03:43: Also ich hätte mir auch vorstellen können, dort noch mal ein paar Jahre zu leben.
00:03:48: Bei welcher Teilstreikraft warst du?
00:03:50: Ja das ist ne spannende Frage!
00:03:52: Als Werftichtiger habe ich angefangen bei der Marine und bin ein Jahr zur See gefahren.
00:03:57: Und Gorschfokke auch?
00:03:58: Nee leider nicht, das wäre es noch gewesen... Aber dann mit dem Wechsel zum Zeitzoldaten bin ich dann zum Hergewechselt Da auch viel in Bayern zugebracht, an der Vermeldeschule in Felderfingen.
00:04:13: Und zuletzt war ich dann bei der Streitkräftebasis tätig unter der Funktion als Offizier in Italien für drei Jahre und zuletzt hier auf der Haarthörung.
00:04:26: Ach schön!
00:04:27: Also wirklich auch gut rumgekommen?
00:04:28: Und irgendwann deine Heimat hier in Bormastor abgefunden im Land der Liebe?
00:04:32: Genau so durch ein Zufall.
00:04:34: In Bonn gab es keine Wohnungen.
00:04:36: Ach krass!
00:04:38: angefangen, im Umkreis zu suchen.
00:04:40: Also es ist durch einen Zufall Warnersdorf geworden und dafür haben wir uns wohl und da wollen wir
00:04:44: bleiben.".
00:04:46: Und dann ist es ja irgendwie auch wirklich folgerichtig dass du dann noch in die Kommunalpolitik eingestiegen bist weil du als Staats- und Sozialwissenschaftler daher zumindest schon sehr intensive akademische Angriffungspunkte hattest.
00:05:02: Was mich interessieren würde, weil ich da selber ein Techniker bin und gar nicht so viel Kontakt hatte zumindest auf akademischen Level diese Staats- und Sozialwissenschaften oder Politik gewissermaßen einzusteigen.
00:05:13: Wenn du einen Grundsatz nennen könntest welcher wäre das in den Staats-und Sozialwissen schaffen?
00:05:19: Also vielleicht als Beispiel Ich habe mir mal von einem Heeressoldaten sagen lassen der Grundsatz in der Gefechtsführung ist zentral binden und flankiert angreifen Und dann kann man sich immer direkt was drunter vorstellen.
00:05:31: Was wäre das in Staats- und Sozialwissenschaften?
00:05:34: Das ist eine schwierige Frage, dass das Studium an sich ja sehr breitgefischert ist mit vielen verschiedenen Disziplinen die abgedeckt werden.
00:05:43: Der Wahlspruch meines Fachbereiches war das Bessere... das bessere ist der Feind des Guten wird ja den Voltaire zugesprochen.
00:05:51: und das ist glaube ich so ein bisschen das worum es geht bei dem i-Studiengang zu gucken wo sind die besten Lösungen, was sind die besten Wege.
00:06:01: Was haben möglicherweise wenn man auf die Theorie guckt andere bereits erforscht und entwickelt?
00:06:06: Auf der Basis dann halt weiterzugehen?
00:06:08: das leitet mich auch so ein Stück weit durch mein kranzes berufliche Leben jetzt inzwischen.
00:06:14: Seit wann bist du politisch tätig?
00:06:16: Tatsächlich erst seitdem ich hier in Rheinbach bin also im Jahr zwei tausend neun bin ich in die Partei eingetreten nicht mit dem Ziel kommunalpolitisch aktiv zu werden.
00:06:26: Aber wie das so ist, dann wird man vom Ortsverein eingeladen und hier kommen wir vorbei.
00:06:30: Dann werden wir uns kennen.
00:06:32: Da bin ich da hin und dann ging das so langsam los erst als sachkundiger Bürger.
00:06:39: Dann musste ich aber aus beruflichen Gründen wieder zurücktreten ein bisschen und sage, ich muss jetzt die Familie und den Beruf in den Vordergrund stellen.
00:06:46: Und es ist durch einen unglücklichen Zufall, sag' ich immer dazu gekommen dass sich einen Ratsmandat bekommen habe und dann jetzt die nächsten Jahre danach dann Fraktionsvorsitzter geworden bin.
00:07:02: Und dann jetzt stellvertretender Bürgermeister.
00:07:04: der Grund war, dass ein langjähriges Ratsmitglied von uns Walter Fieten schwer krank war und nicht mehr als Wahlkreiskandidat antreten wollte.
00:07:16: Deshalb hat man mich gefragt weil wir wenige Häuser auseinander wohnten.
00:07:20: Michael könntest du das machen?
00:07:21: Du musst doch nichts ausmachen außer dass dein Gesicht an der Laterne hängt und das war es dann schon.
00:07:27: Habe ich gesagt, okay auf das kann ich mich einlassen.
00:07:31: in dem Jahr haben wir ein ganz gutes Alergebnis eingeholt.
00:07:35: Dann ist leider der Walter verstorben und ich war der nächste Nachrücker auf der Liste für ihn so dass sich dann auf diesem Wege an das Ratsmandat gekommen bin und seitdem das aber gerne mit viel Einsatz mache.
00:07:48: Das war nie der Plan aber manchmal kommt das Leben halt anders als man denkt.
00:07:52: Toll, sehr spannend.
00:07:53: Und auch du sagst es sehr bescheiden wenn ich das mal so sagen darf weil ich glaube es gehört sehr viel dazu in einer großen Partei wie der SPD dann in den Rat zu kommen und dann auch Fraktionsvorsitzender zu werden.
00:08:06: Ich meine du hast ja über wie viele Jahre maßgeblich die auch Fraktionspolitik gewissermaßen angeleitet?
00:08:13: Das war gar nicht so lange, das war die zweite Hälfte der letzten Ratsperiode.
00:08:18: Also wir wählen immer zur Hälften der Rats periode neu innerhalb der Fraktion und da hatte die Martina Kocht, die hat das ja sechzehn Jahre gemacht gesagt sie möchte nicht mehr den Fraktionsvorsitz machen in der nächsten RatsPeriode.
00:08:32: Und da haben alle Augen auf mich geguckt und habe ich gesagt okay ich mache das Ich hab das auch gerne gemacht aber mit den letzten Wahlen sind die Würfel halt nochmal neu gerollt worden und jetzt bin ich heute neuer Funktion hier.
00:08:45: Sehr schön, wie du das erzählst und auch dieses bescheidene Zurückhaltende finde ich persönlich immer sehr sympathisch.
00:08:54: Ich weiß noch meine Geschichte in diesem Zusammenhang ist ja auch bekannt.
00:08:58: Ich bin erst seit eineinhalb Jahren gewissermaßen in der Kommunalpolitik unterwegs Und da kann ich nur sagen, direkt von Anfang an haben wir uns innerhalb von wenigen Wochen und Monaten kennengelernt.
00:09:10: Du warst auch immer jemand der sehr fair war, obwohl wir eigentlich für unterschiedliche Parteien angetreten sind aber dennoch nicht nur fair sondern auch sehr zu vorkommend und unterstützend.
00:09:22: also da muss man schon sagen das gehört auch was zu dass man nicht nur auf den eigenen Vorteil oder vor allem auch auf dem eigenen Vorteile der Partei dann bedacht ist, sondern sich um das große Ganzerheit auch schert.
00:09:35: Wenn ich nicht schon rot wäre würde jetzt ein bisschen rot werden.
00:09:39: Ja also es ist mir aber auch ganz wichtig.
00:09:41: das Thema ne?
00:09:42: Also wir die meisten von uns machen das nebenberuflich und ein Stück weit als Hobby im Ehrenamt Und ich finde, egal auch wenn man da unterschiedliche Auffassungen hat zu bestimmten Themen, dann kann man sich durchaus mit Anstand und Respekt gegenüber treten.
00:09:58: Das verlange ich von anderen auch mir gegenüber und das finde ich ein ganz wichtigen Aspekt.
00:10:03: Es würde ja nichts bringen, wenn wir da immer nur schlecht gelernt aus den Ratssitzung gehen würden oder reingehen würden und die Wettmesser gewetzt hätten.
00:10:10: Das ist nicht mein Ansatz!
00:10:12: Ich möchte damit allen gut arbeiten und gute Ergebnisse für Rheinbach erzählen.
00:10:17: Das ist so, dass das Leitmotiv dahinter.
00:10:20: Und dann finde ich es halt immer spannend wenn man dann liest, dass jemand einen ähnlichen Werdegang hat.
00:10:26: Ist das auch immer spannend zu gucken?
00:10:28: Was ist denn da?
00:10:30: Da tickt man meistens in bestimmten Punkten gleich.
00:10:32: Also wenn wir jetzt eine lange Liste machen würden wie beide, werden bestimmt ganz viele Punkte finden wo wir sagen okay, da haben wir ähnliche Erfahrungen gemacht und auch ähnliche Einstellungen zu bestimmten Themen.
00:10:44: Ich glaube dieses Milleinander unter den demokratischen Fraktionen, das wird auch in Zukunft sicherlich nochmal auf die Probe gestellt werden.
00:10:52: Und die Menschen in Rheimbach, die werden natürlich auch darauf schauen kriegen sie es gut hin oder müssen uns eine Alternative suchen um vielleicht dann auch dieses Damokless-Schwert einmal benennen zu dürfen.
00:11:04: Wie würdest du denn sagen der aktuellen Rheimacher Politik und wenn du dir das Ratsgeschehen so anschaust ist das Glas halb voller oder halb leer?
00:11:11: Ich bin ja ewiger Optimist für mich, ist das Glas immer halb voll.
00:11:16: Aber es meinte ich jetzt auch an der Stelle wirklich so... Als ich im Jahr zwei Tausend vierzehn und zweitausend fünfzehn angefangen habe mit der Ratsarbeit war's so dass da doch so grundsätzliche Positionen vertreten waren.
00:11:30: oder Antrag kommt von den roten dem können wir nicht zustimmen oder Antrag kommen von den schwarzen denen kann man nicht zustellen.
00:11:35: und welche politische Kohle auch immer Das ist so der Eindruck, den ich aus meiner ersten Ratsperiode hatte.
00:11:42: Das hat sich in der zweiten Rats periode dann schon deutlich gebessert auf vor dem Hintergrund dass wir ja keine festen Koalition mehr hatten wie es davor die Jahre war sondern es gab eine engere Zusammenarbeit zwischen schwarz und grün dies aber auch irgendwann beendet worden und ansonsten musste man sich seinen Unterstützer suchen von Fall zu fall.
00:12:04: das hat denke ich dazu beigetragen dass man da offen aufeinander zugeht und auch dem anderen mal seine Punkte gewähren lässt oder ihre Punkte gewährlen lässt.
00:12:14: Und jetzt in der Ratsperiode sind noch ganz andere Leute mit an den Staat gekommen, die vorher gar nicht so sehr kommunalpolitisch aufgetreten sind.
00:12:24: Da verfolgen ganz viele den Ansatz das es hier um pragmatische Lösungen geht für die Stadt und nicht darum jetzt für die Partei was rauszuholen oder sich selbst zu profilieren.
00:12:33: Und das ist das, was da ganz wichtig ist und was dann auch dazu führt dass man noch Spaß bei der Sache hat wenn man gemeinsam an guten Lösungen arbeiten kann.
00:12:42: Nur kommt vielleicht sein Willen nicht immer ganz durchgesetzt?
00:12:45: Das ist ganz normal in einer Demokratie.
00:12:47: aber der Weg dahin Wenn es ein guter Diskurs ist und man mit dem Ergebnis das akzeptieren kann oder damit leben kann Dann hat man auch schon viel gewonnen.
00:12:59: Ich bin ehrlich gesagt auch immer ich sage mal ich bin optimistisch und enthousiastisch.
00:13:05: Man muss dann auffassen, dass es sich schon fast in Richtung Nahivität geht.
00:13:08: Aber ich glaube mit dieser Grundeinstellung kann man auch viel bewirken und begegnet man auch Menschen nochmal auf eine andere Art und Weise.
00:13:18: Ich finde auch das wenn wir uns mal so die Konstellationen anschauen wie wir sie im Rad bisher in den letzten acht Monaten hatten.
00:13:25: Da gab's ganz interessante Sachen.
00:13:26: Es gibt Sachen die einstimmig durchgegangen sind Es gab Sachen die klassische Links gegen Rechts im engeren Sinne, nicht im weiteren Sinne.
00:13:36: Dann gab es auch ganz interessante Ergebnisse.
00:13:39: Auch eine Entscheidung bei euch kann ich mich daran erinnern und da gab's auch innerhalb der Fraktionen ein sehr geordnetes Verfahren und sehr demokratisches Verfahren wo man dann gesagt hat die einen stimmen so ab und die anderen so.
00:13:53: Der Rat hat eine Auffassung, die Verwaltung hat eine andere Auffassung.
00:13:57: Ich finde das ist relativ gemischt, ich glaube das ist gut so denn wenn man immer nur sich gewissermaßen in Feindbildern möglicherweise festfahren würde, dann würde sich das auch wirklich verfestigen und immer so weitergehen.
00:14:11: Auch in anderen Konstellationen als dieses klassische konservative Parteien gegen den möglicherweise eher sozial orientierte Parteien oder deswegen so rechts was ich eben angesprochen habe oder auch Verwaltung gegen Rad muss man natürlich auch einmal dafür werben und dafür kämpfen dass das Vertrauensverhältnis untereinander da ist.
00:14:31: Ich finde es eigentlich ganz gut, dass wir da immer andere Spielfelder haben und jede Woche eigentlich neu aushandeln.
00:14:36: Wie können wir weiter vorangehen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürgern?
00:14:39: Ganz häufig gehe ich auch ganz engagiert in Ratssitzungen rein und denke also wenn das jetzt heute so nicht durchkommt dann weiß ich auch nicht mehr!
00:14:49: diese Verrückten oder so.
00:14:50: Aber dann kommt es doch anders und ich merke in der Diskussion vielleicht auch, ja, vielleicht hast du das nur zu ninety-fünf Prozent durchgedacht und den letzten fünf Prozent kann man sich da vielleicht noch mal auf eine andere Lösung einlassen?
00:15:02: Ich finde, dass gelebte Demokratie für mich als in Anführungszeichen noch immer lernender eine tolle Erfahrung.
00:15:10: Ja, auf jeden Fall!
00:15:12: Das macht's ja aus, dass man nach Lösungen sucht und nicht nur versucht seine Lösung durchzusetzen.
00:15:19: dieser Ausgleich von Interessen, unterschiedliche Wertpunktsetzung das ist das Thema und natürlich hat die Verwaltung manchmal andere Auffassung.
00:15:27: Die müssen Recht und Gesetz und den Haushalt ganz stark im Blick haben dass es deren Aufgabe.
00:15:31: wenn das nicht so funktionieren würde wäre da ein Fehler.
00:15:35: Wir als Ratsmitglieder verstehen uns auch oft als Fürsprecherin für die Bürgerinnen und Bürger.
00:15:42: Suche nach Lösung.
00:15:43: wie können wir dann noch hier was retten?
00:15:44: oder gibt's nicht noch einen anderen Weg Und dieser Ausgleich zwischen diesen beiden nicht immer gegensätzlich, aber manchmal gegensatzlich im Punkten macht es dann aus auch zwischen den Parteien.
00:15:56: Da hat einer mal die Seite das bessere Argument, dann mal die andere Seite oder manchmal geht man auf die andere seite zu.
00:16:04: also letzte Woche im Schulausschuss zum Beispiel das Thema Sportstättenentwicklung Was wir ja entgegen der Verwaltungsvorlage entschieden haben, aber ich glaube mit einer Basis die auch für die Verwaltung gut tragbar ist.
00:16:20: Wo sich alle beteiligten wiederfinden und das dann am Ende ja auch einstimmig.
00:16:25: Für mich ein gutes Entdienst dass man da einen Weg gefunden hat, der für alle gangbar ist und wo keiner sagt Boah ne das geht jetzt aber überhaupt nicht.
00:16:33: Da muss es irgendwie hingehen.
00:16:35: Fand ich auch ganz interessant... Man könnte sich da näher die Frage stellen, wenn man sich immer so einigt und eigentlich auch einstimmige Beschlüsse fasst.
00:16:42: Ist denn da noch genug Unterschied?
00:16:45: Fand ich aber dann auch interessant wie unterschiedlich das sieht man in meistens aus den Pressemitteilungen.
00:16:48: jetzt wurde das Beispiel genannt hat es auch an der SPD-Pressenmitteilung gesehen wie dann sozusagen die Blickweise der SPD ist wo ich als Verweiterin gesagt hätte naja eigentlich haben wir doch zusammen einen gemeinsamen Weg gefunden.
00:17:01: Die Faktor haben wir das auch, aber die unterschiedlichen Auffassungen können sich dann immer noch gegenüber der Öffentlichkeit in den Pressemitteilung oder eigenen Interpretationen widerspiegeln.
00:17:11: Aber wichtig ist, dass man an einem Tisch zusammen vielleicht mal ein Stück weit von seiner Extremposition abrückt und auch im Wedding das ein bisschen abändern.
00:17:19: Vielleicht ist es möglicherweise nicht mehr so werbewirksam über dafür eine gute Lösung gefunden.
00:17:24: Darum ging es ja auch letztendlich nur an dem Beispiel.
00:17:27: Wir haben auch nicht alles, das ist auch ungewöhnlich für den Schular-Schuss dass man was nicht einstimmig ist.
00:17:32: Das Thema Schule in Flerzheim haben wir ja nicht einstämmig beschlossen.
00:17:36: Auch das gehört dazu.
00:17:37: Ich kann mit dem Ergebnis, auch wenn ich mir einen anderes gewünscht habe, hätte Kann ich aber gut leben weil jetzt ist Nicht etwas auf dem Tisch und damit können die Flerzeimer weiterarbeiten und kann die Verwaltung weiter arbeiten.
00:17:49: Und das ist halt auch wichtig, dass man da am Ende irgendwo ein Schlussstrich sieht und sagt okay, das ist jetzt der Weg für den wir uns entschieden haben.
00:17:57: Dann geht man den weiter.
00:17:59: Wichtig ist für mich auch, dass am Ende sind es ja natürlich... Also wenn man ganz nah an dem Thema dran ist dann sind die sind nicht nur Details also sind's wirklich ganz wichtige Fragen geklärt werden.
00:18:10: aber wenn man so ein zwei Schritte zurückgeht und das große Ganze seht Dann sind das dann doch Details, über die man streitet.
00:18:16: Aber im Großen und Ganzen ist man sich einig.
00:18:18: also wir haben jetzt in beiden Fällen.
00:18:20: letzte Woche sowohl in der Bachstraße als auch in Pferze haben wir A dafür gesorgt dass wir Geld einsparen Und wir haben B dafür gesorgt, dass die Situation absolut verbessert wird in beiden Bereichen.
00:18:30: Insofern Und da waren wir uns ja auch immer einig, dass das beides passieren muss.
00:18:35: Dann gibt es vielleicht eine Variante A und eine Variant B... ...und am Endeffekt entscheidet die Mehrheit für was man dann ist.
00:18:41: Ich glaube, da sind wir... Es ist schön, dass wir sozusagen über Details streiten aber nicht über möglicherweise auch demokratiegefährdende... Strömungen gewissermaßen.
00:18:51: Es
00:18:51: wäre schwierig gewesen, Konsens zu finden wenn jemand vorgeschlagen hätte wir machen die Schule im Fletsam ganz zu.
00:18:58: Das wäre jetzt zum Beispiel schwierig geworden aber das wollte auch keiner.
00:19:01: es war allen klar die Schule soll bleiben.
00:19:03: na die Frage war nur einzügig eins Komma fünf zügig.
00:19:08: da sind also wirklich dann Unterschiede.
00:19:10: ich sage mal in der Umsetzung
00:19:12: genau wir wollen noch ein bisschen mehr von dir erfahren und das geht am besten, wenn man ganz schnell antworten muss.
00:19:19: Deswegen haben wir eine Entweder-oderrunde vorbereitet.
00:19:22: Ich würde sagen so etwa fünf Fragen die ich dir stellen würde.
00:19:26: Bist du bereit?
00:19:27: Schnell zu antwort'n!
00:19:28: Also ich bin
00:19:28: Beamter schnell kann ich nicht aber ich gebe mir Mühe.
00:19:31: Und dann auch noch Politiker.
00:19:32: Das heißt eigentlich gar nicht wirklich festlegen Sondern doch ist aber hier jetzt gewollt.
00:19:36: Ich bin ja auch Beamter Aber manchmal müssen wir auch schnell sein.
00:19:40: Der Anstimmel der Galapur geht nicht nur auf Schritt So fahr dass esse
00:19:45: Sofa.
00:19:46: Herzhaft oder süß?
00:19:47: Herzhaft.
00:19:49: Kochlöffel, oder Rednerpult?
00:19:51: Boah... Kochlöffel!
00:19:56: Ein klares Commitment.
00:19:58: Kermit- oder Yoda als Sitzungsleiter?
00:20:02: Als
00:20:02: Sitzungsleiter?!
00:20:04: Oh, da würde ich gerne tatsächlich Kermits sehen wenn er da steht und sagt Applaus, Applaus!
00:20:12: Krawatte oder Hoodie?
00:20:15: In der Öffentlichkeit, gerne Krawathe Ansonsten
00:20:18: Hoodie?
00:20:19: Ja, zu Hause gerne Hoodie.
00:20:21: Aber ich finde den Kleidungsstil als Männer noch Anzug und Krawatte trugen das hatte was.
00:20:28: Ein gewissen Stil mag ich sehr gerne, trage mich persönlich auch nicht so oft weil es beruflich sich nicht immer ergibt.
00:20:34: aber...
00:20:35: Ich habe dich ja mal auch schon in Fliege gesehen!
00:20:37: Ja, so sehr mache ich auch gerne.
00:20:38: Zu
00:20:39: feierlichen Anlässen, zu
00:20:40: besonderen Anlässen.
00:20:41: jetzt auch als Infunktion, als dein Vertreter mach' ich das gerne.
00:20:47: Danke.
00:20:47: Sehr schön, dass du da die Fahne oder die Fliege sozusagen hoch hältst, wobei ich habe keine... Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab' keine.
00:20:53: selbst zu meiner eigenen Hochzeit hatte ich keine Flieger an.
00:20:56: Also meine Frau hat auch gesagt, du bist nicht der Fliegentyp?
00:20:58: Ich weiß nicht was ihr damit sagen will aber...
00:21:01: Vielleicht muss man für sich hin.
00:21:03: Für die einen ist es die Krawatte, für die anderen die Flügel.
00:21:06: Manche sind besser ganz ohne.
00:21:08: Das sind ganz viele Faktoren die da mit rein spielen und ich würde das auch niemandem vorschreiben.
00:21:12: Du musst jetzt eine Krawattetragen.
00:21:15: Aber ich habe für mich tatsächlich in der letzten Ratsperiode so ein bisschen die Fliege entdeckt.
00:21:19: Habe ich vorher auch nie getragen und die kommt jetzt immer häufiger zum Einsatz, ich hab' jetzt auch immer mehr zu Hause.
00:21:27: Sehr schön!
00:21:28: Fahrrad oder Auto?
00:21:31: Lieber Fahrrad!
00:21:33: Okay, Radsitzung oder Vereinssitzungen?
00:21:37: Radsatzung!
00:21:38: Ja finde ich auch spannend, das Kern der Demokratie in Reimbach.
00:21:42: So und die letzte Frage mache ich Wer macht
00:21:46: das?
00:21:49: Mache ich.
00:21:51: Zuerst überlegen, die Freire habe ich erst nicht verstanden.
00:21:53: Da habe
00:21:56: ich sie wahrscheinlich nicht richtig betont, aber ja... wäre ja auch schlimm wenn du als Rasmel Kledelia verantwortlich unterrats- stellvertretender Bürgermeister dir beantwortlich bist, Entscheidungen zu treffen dann erst nach jemanden suchst den du die Entscheidung abgeben kannst.
00:22:12: Aber ich glaube dass bist du auch als Offizier.
00:22:14: gewissermaßen hast du beigebracht bekommen.
00:22:18: Ja!
00:22:21: Hast du ein politisches Thema auf dem Herzen, was man vielleicht noch in der Runde ansprechen kann?
00:22:26: Ein politisches thema.
00:22:28: Wo ich jetzt sage, boah da müssen wir unbedingt drüber reden!
00:22:30: Ja, in aller Öffentlichkeit und Podcast...
00:22:34: Nee tatsächlich bin ich ehrlich habe ich mir keins überlegt.
00:22:38: es gibt so viele Themen Der Haushalt das Sparren oder das Haushaltskonsolidieren das überschaltet alles Und das ist so ein Thema.
00:22:48: Das merkt man glaube ich auch in den Argumentationen, wie ich sie bringe an der einen oder anderen Stelle.
00:22:54: Das darf nicht alles sein!
00:22:55: Wir müssen da wirklich das Augenmaß bewahren.
00:22:57: Da habe ich jetzt nicht bei dir und auch nicht mit dem Verwaltungsleuten so im Allgemeinen oder auch über den ganzen Rat hinweg aber bei einzelnen Gesprächen habe ich immer das Gefühl dass es nur noch um Sparen geht und nicht nicht um das Ziel was eigentlich dahinter steht.
00:23:17: Bei der Feuerwehrwache und jetzt auch bei den Schulen haben wir Geld gespart, aber es hat doch immer einen Preis am anderen Ende.
00:23:24: Und das ist das... Das beschäftigt mich gerade das Thema.
00:23:29: Wenn man da über Paysen sag ich mal, dann verlieren wir die Leute, die gehen da nicht mehr mit und dann gehen sie halt zu denen, zu denen wir nicht wollen, dass sie gehen.
00:23:38: Das ist so meine große Befürchtung und das treibt mich grade um.
00:23:43: Aber ansonsten finde Start hingelegt in Reimbach mit der neuen Ratsperiode.
00:23:49: Die Ausschüsse haben sich gefunden, die Zusammenarbeit auch Fraktionsübergreifen funktioniert glaube ich
00:23:54: ganz gut
00:23:57: und auch im Zusammenspiel mit der Verwaltung so dass wir da glaube ich eine gute Basis haben um jetzt die nächsten fünf Jahre ein paar gute Ergebnisse und Entwicklungen für Reimach anstoßen zu können.
00:24:09: und ja Hauptaugenmerk ist jetzt natürlich Flutfolgenbeseitigung, ja Flut folgen Bewertigung.
00:24:18: Da rennt uns jetzt langsam die Zeit weg.
00:24:22: Kann die Verwaltungsnix für das sind halt einfach die zeitlichen Abläufe, die es dauert?
00:24:27: Aber da müssen wir natürlich gucken dass wir diese Ratsperiode zu allem unserer Schwerpunkte machen.
00:24:33: Also jetzt geht uns so viel Geld verloren, das wäre unschön.
00:24:38: Ja ich glaube das Thema Geld du hast es schon angesprochen Das ist das alles übergreifende Thema.
00:24:46: Das sind wir wieder bei diesen Grundsätzen aus den Studiengängen im Studium MBA oder BBL.
00:24:52: Da gibt es diesem Grundsatz der Ökonomie, die Bedürfnisse der Menschen, die sind unendlich.
00:24:58: aber die Ressourcen, die wir haben sie sind begrenzt und ich glaube das auszufechten nicht gegen die Menschen sondern gegen die eigenen also die bedürfnisse untereinander dass ist glaube ich eine der Hauptaufgaben, die Wir haben.
00:25:13: Ich kann ja auch sagen, es ist sowohl im Wahlkampf als auch jetzt im Amt.
00:25:19: Könnte man sich schöneres vorstellen als sozusagen dieses Sparthemmer immer vor sich herzutragen?
00:25:24: und ich bin wirklich zu tief davon überzeugt dass wir nur wirklich diese ganzen großen Probleme auch strategischer Natur, die vor uns liegen.
00:25:34: Insbesondere Demografie – wie sehen wir in zwanzig dreißig Jahren aus?
00:25:37: Wie kriegen wir die sozialen Probleme im Griff?
00:25:39: Wie bekommen sie es auch hin so eine gute Politik zu machen als erster Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger an den Staat?
00:25:45: Dass nicht eine Alternative irgendwie dann doch noch attraktiv wird.
00:25:51: Ich glaube wirklich dass wir nur mit einem soliden Haushalt auf lange Sicht Ich sag immer wieder, wir haben die dramatischste Haushaltssituation überhaupt und besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen.
00:26:06: Ich mach mich auch wirklich nicht nur beliebt wenn ich in die Ortschaften gehe beispielsweise so in denen sage Wir können ja aber nur die kleinen Lösungen gewissermaßen umsetzen Aber das gehört auch dazu Und da sind wir sicherlich nah aneinander aber in der Betonung der Notwendigkeiten wahrscheinlich noch mal in Nuancen an das
00:26:26: möglicherweise, aber also mir ist es wichtig dass die leute klare antworten bekommen.
00:26:31: Also dieses hin und her lavieren wie man das auf allen politik-ebenen kennt wo Themen jahrzehntelang ausgesessen werden und immer weiter geschoben werden Das wird nicht mehr akzeptiert.
00:26:44: Dann dienen wir eine klare Antwort.
00:26:46: Ich nehme jetzt mal Wormersdorf als Beispiefe des thema Mezveka leider auch her schon seit vielen Jahren vor sich hinköchelt Ohne dass ich jetzt sage, es geht in die eine oder andere Anrechnung.
00:26:57: Wenn das Ergebnis wäre... Wir kriegen in den nächsten Jahren keine mehr zugekallert, dann wäre das ein klares Ergebnis und da muss die Dorfgemeinschaft gucken wie sie damit weiter umgeht und damit plant.
00:27:07: Aber solange das noch im Raum steht und das ungewiss ist, kommt's nicht, kann man auch keine klaren Entscheidungen treffen wie es weitergehen soll.
00:27:15: Das ist so mein Ansinn!
00:27:17: Also ich bin gerne bereit auch um unangenehme Botschaften in die Welt zu tragen.
00:27:22: Das gehört einfach damit dazu als Ratsmitglied, aber das muss dann eine Brotschaft sein, die auf einem klaren Prozess fließt und das Ergebnis was dann da steht, das muss auch cloud nachvollziehbar sein.
00:27:37: Und darum geht es mir letztendlich.
00:27:41: Also... In der Klarheit sind wir auf jeden Fall komplett beieinander.
00:27:44: Bei manchen Sachen wissen wir's einfach mal nicht.
00:27:46: Stichwort Mehrzweckhalin war was drauf.
00:27:48: Ich gehe aber auch Auch wenn ich mich dann in Anführungszeichen unbedient mache, das gehört jetzt zum Bürgermeister oder auch zum Steffertätenden Bürgemeister im Zweifel dazu und das sehe ich auch, dass du es genauso machst.
00:27:56: Den Leuten dann auch vorsichtigerweise zu sagen rechnet man nicht damit bitte, dass wir vor Umsetzung der Flutmaßnahmen noch das Projekt Mehrzweckhalle in Wormaasdorfer, so wie manchmal nicht den Priorität eins ist umgesetzt bekommen.
00:28:08: Also ich glaube da zumindest diese gewissermaßen die Vorsicht dann aber an den Tag zu liegen und nicht einen XFNU vorzumachen – das ist schon wirklich wichtig!
00:28:16: Das gehört dazu, die Klarheit und die Wahrheit.
00:28:19: Genau!
00:28:20: Und so wie wir beim Haushalt.
00:28:21: Der Haushalts-Klarheit, Haushaltswahrheit ist das Thema.
00:28:24: Da dreht sich alles letztendlich drum.
00:28:26: Wenn die Leute merken, sie werden wahrgenommen oder ernst genommen mit ihren Themen und die Entscheidungsfindung ist transparent und nachvollziehbar dann findet man nicht jeder Entscheidung.
00:28:36: gut, dass wäre komisch wenn es so wäre aber dann bleibt dieser Groll, der Unmut.
00:28:42: Der bleibt glaube ich aus und darum geht es die ganzen Unzufriedenen, die einfach nur trotz komischer Wahlentscheidungen treffen.
00:28:52: Die könnten wir da zumindest mit auffangen.
00:28:54: nicht alle aber einige.
00:28:56: und dafür stehe ich und ich merke auch dass du dafür stehst für diese Transparenz und die Ehrlichkeit die man an den Tag legen muss auf wenns nicht immer schön ist.
00:29:08: und damit kommen wir auf einen guten Weg.
00:29:11: Das war doch schon ein herrliches Schlusswort.
00:29:13: Vielen Dank durch Erhell, unsere halbe Stunde ist schon am Ende und ich glaube wir kommen auf einen guten Weg!
00:29:18: Wir sind auch auf einem guten Weg und wenn wir in der demokratischen Mitte weiter so gut zusammenarbeiten wie in den letzten acht Monaten, glaube ich, kommen wir nicht auf einen Guten Weg sondern auf einen grünen Zweig.
00:29:28: Insofern vielen Dank dafür, vielen Dank dass du heute da warst und Ihnen liebe Zuschauerinnen und Zuschauern wünsche ich einen wunderschönen Tag.
00:29:35: Vielen dank das Sie reingehört haben.
00:29:45: Das war Reingehörd, der Podcast.
00:29:51: Seien Sie gespannt
00:29:52: auf die nächsten Folgen!
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