Folge 14 - Das Ehrenamt des Monats Juli

Shownotes

Frank Piontek ist Ehrenamtlicher des Monats Juli und seit vielen Jahrzehnten in unterschiedlichsten Bereichen aktiv. Im Podcast berichtet der ehemalige Pressesprecher der Polizei Bonn von seinem beruflichen Werdegang und seinem jahrzehntelangem unentgeltlichen Engagement. Aus ersten Projekten im Bereich des Sports entwickelten sich zahlreiche weitere, die ihn bis heute begleiten.

Im Gespräch erzählt Frank Piontek, wie ihn das ehrenamtliche Engagement seiner Mutter geprägt hat und er berichtet von der Organisation des Rheinbacher Triathlons, seiner Mitwirkung bei den Telekom Baskets Bonn und den Erfahrungen, die er dabei gesammelt hat. Gleichzeitig beschreibt er, welche Herausforderungen und besonderen Momente ihn während seiner beruflichen Tätigkeit bei der Polizei begleitet haben.

Ein großer Stellenwert im Leben von Frank Piontek hat der Good Walking Club Rheinbach. Gemeinsam mit weiteren Engagierten organisiert er den „Marsch mit Aussicht“, der zahlreiche Menschen in Bewegung bringt und die Landschaft rund um Rheinbach erlebbar macht. Darüber hinaus setzt er sich gemeinsam mit seiner Frau als Grünpate einer Insekten- und Bienentankstelle in Flerzheim ein. Das Gespräch zeigt, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann und welche Bedeutung Organisation, Teamarbeit und persönlicher Einsatz für das Gelingen gemeinschaftlicher Projekte haben.

In dieser Folge erfahren Sie:


✅ wie Frank Piontek zum Ehrenamt gefunden hat
✅ welche Rolle seine Familie für sein Engagement gespielt hat
✅ wie der Rheinbacher Triathlon mit entstand
✅ welche Verbindung ihn bis heute mit den Telekom Baskets Bonn verbindet
✅ wie der Good Walking Club Rheinbach entstanden ist
✅ was hinter dem „Marsch mit Aussicht“ steckt
✅ warum Natur und Bewegung für ihn zusammengehören
✅ welche Erfahrungen er als Pressesprecher der Polizei Bonn gemacht hat
✅ warum Organisation und Gemeinschaft für ihn untrennbar verbunden sind
✅ weshalb ehrenamtliches Engagement Menschen zusammenbringt

Transkript anzeigen

00:00:05:

00:00:23: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Reingehör dem Podcast der Stadt Rheinbach.

00:00:29: Wir sind heute beim Ehrenamt des Monats Juli und mein Gast hat In seinem Berufsleben viel Zeit damit verbracht, Spuren nachzugehen und dafür zu sorgen dass Menschen nicht vom Weg abkommen oder besser auf dem richtigen Weg bleiben.

00:00:48: Und im Ruhestand hat er Einsatzpläne gegen Streckenprofile getauscht.

00:00:55: Herzlich willkommen Frank Piontek!

00:00:57: Ein herzliches Dankeschön für die Einladung.

00:00:59: Ich freue mich.

00:01:01: Sie stammen gebürtig aus Marburg an der Lahn und leben seit X Jahren in Rheinbach, genauer sorgwacht in Flairzheim.

00:01:08: Sie sind ausgebildeter Polizeibeamter und waren ein Vierteljahrhundert lang bis zu ihrer Pensionierung als Pressesprecher der Polizei Bonn tätig.

00:01:18: Ehrenamtlich aktiv sind sie schon seit den neunzehtachziger Jahren und damals organisierten sie den Rheinbachtriathlon im Polizeisportverein Bonn und haben erste Erfahrungen gesammelt beim Bonn-Marathon und beim Bonntrier-Blon.

00:01:35: Waren Sie mit Gründer der Telekom Baskets-Bonnen und sind dort bis heute als Kassenprüfer tätig.

00:01:41: In dem Jahr zwei Tausendsechzehn haben sie gemeinsam mit anderen den Good Walking Club EV Rheinbach gegründet, bringen Hunderte von Menschen bei Marsch mit Aussicht in Bewegung.

00:01:53: Gemeinsam mit ihrer Frau engagieren sie sich außerdem als Grünparte einer Insekten- und Bienen-Tankstelle in Flerzheim.

00:02:01: Von so ner Tankstelle möchte ich nachher bitte noch mehr hört!

00:02:06: Und ja, ich freue mich dass Sie da sind und Sie haben mir als Lieblingsort noch verraten das Sie den Blick vom Berghang des Hochkops bei Grafhorst über Rheinbach & Wachtberg bis hinüber zum Siebengebirge sehr mögen.

00:02:21: Waren Sie da kürzlich?

00:02:22: Ja, mehrfach.

00:02:23: Weil unsere Strecke ging unterhalb des Hochkorps entlang und vergangenen Sonntag nach unserem Marsch mit Aussicht war ich früh morgens kurz nach vier, circa fünf Uhr da oben habe noch mal die Streckel kontrolliert und Schilder abgehängt und hab einfach die Aussicht genossen beim Sonnenaufgang über den Seengewürger.

00:02:41: Ich muss sagen es gibt keinen schöneren Ort um einfach mal kurz durch zu atmen, zu entspannen aus Kraft zu tanken.

00:02:50: das ist für mich so Mein Ruheort.

00:02:53: Schön, schön!

00:02:55: Ja ich freue mich aber dass Sie diesen Ruhe-Ort heute gegen das Tutschudio getauscht haben.

00:03:00: Ich

00:03:01: bin schon ganz aufgeregt.

00:03:02: Ihre Fragerunde?

00:03:04: Genau und da ich die selber unfassbar liebe werden es auch immer mehr fragen.

00:03:09: und sie hamotten Marathon vor sich.

00:03:13: Epfantik früher Morgen oder später Abend?

00:03:15: Früher morgen, ganz klar

00:03:17: Lieblingsbank mit Aussicht oder Lieblingskaffee?

00:03:22: Lieblungsbank

00:03:23: Organisieren oder mitmachen?

00:03:28: Ja, organisieren.

00:03:31: Das Gen habe ich von meiner Mutter gehabt.

00:03:34: Struktur- oder Improvisation?

00:03:37: Mittlerweile Struktur.

00:03:39: Waldweg oder Panoramaweg?

00:03:42: Im ... Panoramarweg.

00:03:44: Ankommen oder der Weg dorthin?

00:03:47: Der Weg dothin, das ist es!

00:03:50: Regenjagd oder Sonnenschutz?

00:03:53: Lieber Sonnenschutz.

00:03:55: Wanderkarte oder GPS?

00:03:57: GPS ziemlich zeitlich.

00:03:59: Picnic oder Einkehr?

00:04:01: Einkehr.

00:04:02: Blasenpflaster oder Muskelkarte?

00:04:06: Beides schon länger nicht mehr gebraucht oder gehabt.

00:04:10: Ich kann nicht aufhören, Spiel der Baskets oder Marathon?

00:04:13: Spiel der Basket

00:04:14: Blaulicht- oder Stirnlampe?

00:04:17: Stirnlamp

00:04:18: Es geht auf die C. gerade Vogelgezwitscher oder Polizeifunk

00:04:21: Ganz klar!

00:04:23: Vogel Gezwitsche das habe ich für mich Tatsächlich und in den letzten zwei Jahren aber erst Schätzen lieben gelernt.

00:04:29: Und darf ich jetzt sagen, das Ereignis so über uns zu Hause war in diesem Frühjahr als wir Meisen erstmalig hatten die bei uns ihre Kleinen zur Welt gebracht haben.

00:04:39: Das war ein Riesen-Event bei uns da.

00:04:41: War ein schönes Eregnis also Vogelgezitscher.

00:04:44: Mord mit Aussicht oder Marsch mit Aussichten?

00:04:47: Das hängt beides zusammen.

00:04:49: Schön, dass ihm das aufgefallen ist denn als wir die Strecke im letzten Jahr geplant haben und ich die Eifel gegangen sind, uns einen Namen gesucht haben.

00:04:58: Dann sind wir da oben durch die Dörfer gegangen, haben wir gesagt.

00:05:00: Das sieht ja aus wie bei Mord mit Aussicht.

00:05:03: Machen wir Marsch mit Aussichten raus!

00:05:05: Und ja schön dass das bei ihm angekommen.

00:05:08: viele haben nicht diese Assoziation.

00:05:11: Doch ich habe überlegt und dachte ob ich die Frage wohlstelle aber ich freue mich dass ich sie stellen konnte.

00:05:17: Kleine Wandergruppe oder großes Event?

00:05:21: Beides beides Privat bin ich gerne in kleinen Wandergruppen unterwegs, aber ich suche auch große Events und gehe gerne bei großen Veranstaltungen mit.

00:05:34: Beispielsweise planen meine Frau und ich jetzt im September einen Antwerpen die sechzig zu gehen das sind bestimmt drei vier fünf tausend Starter unterwegs.

00:05:44: Toll!

00:05:45: Letzte Frage schon leider Pressekonferenz oder Vereinsversammlung?

00:05:53: Das ist schwer Die können auch beide sagen, genau.

00:05:57: Auf der beruflichen Seite habe ich ja Pressekonferenzen kennengelernt meistens mit überaus ernsten Hintergrund wo sich oftmals in Lebensbiografien von jetzt auf gleich geändert haben.

00:06:09: daher verbinde ich damit auch sehr viele belastende Momente.

00:06:13: von daher nehme ich lieber die Vereinsversandung die mitunter aber auch anstrengend.

00:06:20: Ja sie kam mir gerade schon drauf Sob, ihr Beruf und das Ehrenamt.

00:06:28: im Beruf ging es ja viel um Sicherheit und auch Vertrauen.

00:06:34: Im Ehrenamts bringen sie Menschen in Bewegung und verbinden sie miteinander.

00:06:41: Im Grunde ist das ja wie ein roter Faden und die Menschen stehen bei ihnen im Leben so denke ich mir im Mittelpunkt.

00:06:52: Würden Sie sagen, dass genau das der rote Faden Ihres Lebenswegs ist?

00:06:57: Ja.

00:06:57: Das verfolgt mich schon im Grunde genommen seit meiner Schulzeit.

00:07:00: Es hat mir immer Spaß gemacht mit anderen Menschen zusammenzubringen, ihnen Freude zu bereiten.

00:07:07: In der Schule habe ich angefangen nach Konzerte organisiert, eine Pyjama-Relle organisiert und habe die erste Mädchenmannschaft an der Schule trainiert Und so setzte sich das immer weiter vor Ort die immer ehrenamtlich aktiv war in der Kirche.

00:07:25: Ja, und so bin ich daran gekommen einfach Sachen gerne zu organisieren und dann aber insbesondere im Sportbereich immer da wo es eine sportliche Herausforderung gibt, obwohl man trotzdem das Ganze als Gemeinschaftserlebnis ins Szene setzen kann.

00:07:43: Sie sagten es gerade Ihre Mutter war auch ehrenamtlich aktiv.

00:07:45: Das ist ja oft so, das wäre auch meine Frage jetzt gewesen wie sind sie in den achtziger Jahren dazu gekommen sich ehrenamtlich zu engagieren?

00:07:53: Es wird vielen Ehrenamtlichen ja in die Wiege gelegt und sie erleben ein Vorbild in der Familie.

00:07:59: Ja, meine Mutter bewundere ich die ist sieben und achtzig Und die ist immer noch aktiv.

00:08:04: Die macht immer noch ihre Krankenbesuche in der Woche Die organisiert immer noch einmal im Monat einen Senioren-Treff oder einmal im Jahr ein Ausflug.

00:08:16: Bei mir war es so, ich bin damals über den Sport in diesem Bereich gekommen.

00:08:22: Damals haben wir einen Polizeisportverein gegründet, jetzt hier in Rheinbach, weil das sehr Uli Goller beispielsweise und der Joe Giesler.

00:08:31: Aus Ohndorf, die damals die ersten Triathleten hier in dem Bereich waren und da haben wir hier in Rheinbach den Triathlon organisiert.

00:08:38: Da war ich so am Rande mit tätig und das hat einfach kirisch Freude bereitet.

00:08:42: Wir waren damals ganz neu... Das war eine neue Sportart!

00:08:46: Wir haben uns auf den Weg gemacht, waren mitten Deutschland mit einer der Ersten, die das organisiert haben.

00:08:50: Das ist wie heute ja ein Riesenevent würde man heute sagen improvisiert das Ganze aber mit einem hohen Spaßcharakter und ja, auch mit dem sehr hohen sportlichen Wert.

00:09:04: Auch damals haben wir schon Menschen ein sportliches Ziel gegeben und das hat mich so begleitet und heute noch am Start.

00:09:13: Wie kamen Sie zu den Telekom-Baskets?

00:09:16: Ach, das waren durch meine.

00:09:18: ich habe nebenher noch als Sprecher war ich noch unterwegs, immer Sportveranstaltungen.

00:09:23: So bin ich da hingekommen und der damalige Präsident des Vorgängers, das war der Post-SV Bonn, Wolfgang Wiedlich hat mich angesprochen ob ich nicht Interesse hätte und so bin ich dazugekommen.

00:09:35: Und ja durfte da etwas mit auf den Weg bringen was in der Bonner Sportgeschichte seinesgleichen sucht?

00:09:47: Sie ... waren ja viele Jahre Polizeibeamter und als Pressesprecher der Polizei Bonn.

00:09:57: Was hat Ihnen an diese Aufgabe besonders gefallen?

00:10:02: Das sind ja schon schwierige Themen, auch als Pressesprecher zum Teil harte Kost.

00:10:08: Das ist ja nicht ganz einfach!

00:10:09: Nein das ist es nicht.

00:10:12: Also es hat mir immer Spaß gemacht die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen zu erklären.

00:10:19: eines Pressesprechers, polizeiliches Handeln zu erklären.

00:10:23: Zu verdeutlichen wieso, weshalb, warum die Polizei in bestimmten Situationen so reagiert oder auch nichts sagt beispielsweise und die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft beispielsweise das war immer ein hoch interessantes Gebiet sehr schwierig da muss ich sagen... Mitunter auch sind sie sehr belastend insbesondere wenn es natürlich um Kapitaldelikte ging, wo Menschen zu Tode gekommen sind und Verbrechensopfern geworden sind.

00:10:55: Das waren immer sehr schwierige Situationen aber wie soll ich sagen auch im Rahmen des Schutzesten der Opfer oder der Angehörigen der Hinterbliebenen war das eine Aufgabe die einen noch immer erfüllt hat.

00:11:15: Ich selber arbeite ja auch in der Pressestelle.

00:11:18: Wir kriegen die Themen von den Fachgebieten oder was sich in der Stadt so ergibt, wie kann man sich das vorstellen?

00:11:27: Wie kamen die Themen an sie ran?

00:11:29: Waren das Fälle wo sie dann angerufen wurden?

00:11:35: Genau.

00:11:36: So wie man es in der Tatort-Serie kennt... Also

00:11:39: es war nicht wie bei den Rosenheimkopfs, dass du die Stockel abheb und sagst, es gab wat alleich!

00:11:44: Es ist so, Polizei läuft vierundzwanzig sieben und das ganze Jahr über.

00:11:49: Und da ist es so, dass man morgens natürlich eine Lagebesprechung hat erfährt was ist passiert und daraus ergeben sich natürlich schon Sachverhalte die der Öffentlichkeit mitgeteilt werden müssen weil einfach Handlungsbedarf ist weil Zeugen oder Zeugen gesucht werden oder neue Kriminalitätsphänomene auftrehen Neue Betrugsmaschen dass man dort präventiv tätig wird.

00:12:16: Das ist so.

00:12:17: das natürlich, was morgens da anfällt.

00:12:20: und dann kommen natürlich die Fragen der Journalisten.

00:12:22: und Journalisten, die eingehen

00:12:24: usw.,

00:12:25: kann man sich über Arbeit nicht beklagen.

00:12:27: also Themenvielfalt ist immer dargegeben.

00:12:31: Sie sind jetzt wieviel Jahre im Ruhestand?

00:12:34: Noch kein ganzes Jahr, ein halbes Jahr bin ich jetzt im Rohlstand.

00:12:39: Und das merken wir jetzt gerade sehr in die Digitalisierung und der Versuch der Printmedien mitzuhalten.

00:12:49: Wie haben sie die Entwicklung da so?

00:12:51: Ich meine, für zwanzig Jahre sind eine lange Zeit.

00:12:53: Wir haben sich die Entwicklung mitgemacht wahrgenommen

00:12:56: Als ich auf der Presse Stelle anfing Den Erhalt eines Faxgerätes gefeiert.

00:13:04: Das weiß es noch, doch!

00:13:05: Das ist eine Sensation, ein Fax-Gerät und zum Schluss war das sehr schwer.

00:13:12: Schnelligkeit vor Grundlichkeit.

00:13:15: Das ist ein Riesenproblem gerade wenn man älter wird... ...und auch die sozialen Medien im... Nichts bleibt heute mehr unbeobachtet.

00:13:24: Alles ist sofort live, alle wollen sofort eine Erklärung haben.

00:13:29: Sofort muss etwas gedeutet werden und das auszuhalten ist extrem schwierig.

00:13:37: Gerade wenn die Themen nicht so schwer sind.

00:13:39: Ich habe eben gerade als ich hergekommen bin gelesen Amok Alarm irgendwo in Bayern Und da habe ich direkt wieder gesehen, Polizeisprecherinnen.

00:13:46: Da erinnert man sich sofort wieder an eigene Situationen, dass man sagt es gibt einen Polizeieinsatz da und da und die sind starken Kräften vor Ort.

00:13:56: So kann der Einsatzläufer werden sie weiter informieren.

00:13:59: Was meinen Sie was da auf der Presse Stelle los ist?

00:14:02: Da rufen hunderte von Eltern an, da rufen Medienvertreter an um das auszuhalten und da den kühlen Kopf zu behalten, in Absprache mit der Einsatzleitung.

00:14:13: Das ist Druck XXXL das sage ich ihm... Und wenn sie da etwas Falsches sagen?

00:14:20: Dann sagen Kinder dann schliessend direkt die Polizei muss ihre Aussage korrigieren.

00:14:27: So!

00:14:27: Und das muss man aushalten.

00:14:29: und dann muss ich mir sagen, dass es mich am Ende auch sehr schwer gefallen und ich bin froh, dass sich das nicht mehr machen

00:14:36: muss.

00:14:40: Genau, Teamarbeit und Zeitdruck, Vertrauen in Kommunikation.

00:14:45: Das sind ja so die Hauptstärken, die man glaube ich in ihrem Job braucht.

00:14:53: Ja, die haben mich vorhin davor gestellt als Spugen muss ich aber und sowas.

00:14:56: Da muss ich sagen, ich war ein äußerst erfolgloser Ermittler.

00:15:00: Ich habe wahrscheinlich noch heute den Rekord im Einbruchssektor mit einer niedrigsten Aufklärungsquote von In den Nutzigerjahren haben wir immer eine Einwursserie gehabt.

00:15:12: Da war Land unter und ja gut, dass man die besten Voraussetzungen dann zu Presseständer zugehen.

00:15:22: Ja aber diese Fähigkeiten, die helfen ihnen auch.

00:15:30: oder inwiefern hilft Ihnen das jetzt bei der Vereinsarbeit?

00:15:33: Also Teamarbeit, Zeitdruck, Kommunitation – das ist schon eine Stärke, die man im Leben.

00:15:39: braucht und nutzen kann.

00:15:41: Das Arbeiten mit einem Team, das ist extrem wichtig!

00:15:47: Und also ich kann jetzt mal sagen, als wir im Jahr two-tausendsechzehn angefangen haben vorausgegangen war dass sich bei einem hundert Kilometer Marsch in Belgien gestartet bin.

00:15:56: unterwegs habe ich mir ein paar Belgien unterhalten und mehr Mengländer und die haben gesagt auch schade, dass es keinen Hundert Kilometermarsch mehr in Deutschland gibt wäre ja toll wenn das immer wieder klappen würde.

00:16:06: Da ist die Idee geboren worden.

00:16:09: Ich hatte noch ungefähr siebzig Kilometer zu gehen die ganze Nacht und nur darüber überlegt, wie kriegen wir das hin.

00:16:15: Da war die Idee geboren.

00:16:16: dann habe ich gesagt so wenn du das angehst musst du erst mal einen Verein gründen und da brauchst du gute Leute.

00:16:22: Ja, die sind eine Nachbarschaft.

00:16:25: Da muss ich sagen, die habe ich gefunden nicht nur in der Nachbarsschaft auch Kollegen und die konnte ich dann auch ohne dass die überhaupt wussten woraus sich einlassen, die konnte schnell begeistern für das Projekt, für das Unternehmen.

00:16:38: Dann haben wir einen Verein gegründet und dann ging es mit viel Enthusiasmus los.

00:16:45: Schon ein Jahr später sind wir zum ersten Mal über hundert Kilometer gestartet und haben das unser Projekt, unser Ziel ist ja das Sportwandern.

00:16:57: Man merkt mittlerweile in Rheinland-Länderstadt Sportwander.

00:17:00: Das stellt mich schwer!

00:17:03: Ich kann das nicht richtig aussprechen... Also das braucht Wandern schön auf den Weg zu bringen.

00:17:08: Und ich kann dir sagen, am Samstagabend als der letzte ins Ziel war, habe ich gedacht.

00:17:14: Das ist uns in den zehn Jahren gelungen!

00:17:17: Die sind alle... also der Großteil ist sehr gut ins Ziel gekommen darunter über neunzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Rheinbach.

00:17:25: Also muss man sagen nach zehn Jahren haben wir das Ziel erreicht.

00:17:28: Rheinbach ist zu einer der Top-Adressen für Langstreckenwanderer in Deutschland geworden.

00:17:34: Ja wenn man die Resonanzen auch so in der Stadt hört, ist ja durch weg Die für Demut und Begeisterung.

00:17:41: Ich

00:17:42: bin am Freitagabend noch mal durch die Stadt gegangen, da hab ich gedacht Mensch das ist ja fast wie beim Berlinmarathon.

00:17:48: Nein jetzt mini-mini-minis!

00:17:51: Aber der liefen tatsächlich Teilnehmer ganz stolz mit ihrer Startkarte um den Hals.

00:17:57: Sie haben sich abgeholt, setzen sich hier eine Pizzeria noch oder noch was essen, noch etwas trinken... Das waren jede Menge habe ich gedacht.

00:18:05: guck mal hier Dass ihr das gemacht habt, das ist schön.

00:18:09: Das ist so eine Bestätigung?

00:18:10: Ja es liegt was in der Luft.

00:18:13: Ich war mit dem Hund spazieren.

00:18:14: ich habe tatsächlich auch geliebäugelt ob ich mit laufe und war abends mit dem hund und da kamen viele gerade die Bachstraße den Stadtpark runter und das waren tolle Blicke die man einfangen konnte.

00:18:28: Die Gesichter waren besonders die Blickel.

00:18:32: also das glaube ich schon.

00:18:37: Noch mal zur Polizeiarbeit.

00:18:38: Hat die Polizeiarbeit ihren Blick auf Menschen verändert?

00:18:44: Das ist ja schon jetzt, das trägt ein Jahr schon.

00:18:47: ne also so eine lange Zeit und genau wie sie sagen mit den schweren Themen und jetzt im Ehrenamt sind durchweg positive Themen gerade die Wanderung.

00:18:59: Das hat viel mit Demut.

00:19:06: Ja auch wahrnehmen von Schöpfung zu tun in der Natur, das ist ja.

00:19:10: also stellt ich mir jetzt kompletten Kontrast vor.

00:19:13: Ja kann man so sehen.

00:19:16: So muss ich schon sagen es ist schon auch so ein Ventil gewesen auch einfach auch.

00:19:22: Es gibt natürlich auch viele schöne Momente, schöne Geschichten bei der Polizei so bunte Sachen.

00:19:27: aber es ist eine Tatso dass das einen Richtig schöner, ausgleichen schöne Bereicherung so auch für mich geworden ist.

00:19:37: Mit einem tollen Team das aufs Gleis zu setzen und das zu erleben.

00:19:43: Und da waren sie oder sind heute noch sehr viele Kolleginnen und Kollegen dabei die noch aktiv sind oder die schon pensioniert sind.

00:19:51: Aus ihrem Dienst?

00:19:52: Genau!

00:19:52: Wir sind unser Verein und unser Helferstab der schon stark polizeilich stuzialisiert.

00:20:00: entsprechend läuft auch bei uns der Ablauf.

00:20:04: Wir nehmen immer einen alten Einsatzplan, wir haben als Vorlage zack-zack gegliedert.

00:20:08: Wer ist was?

00:20:09: Da gibt es eine Oben, die den Hut aufhat und dann gibt's eine Zentrale.

00:20:14: Und dann gibt es einzelne, nach rechtsem Einsatz Bereiche Strecke Verpflegung Kommunikation.

00:20:22: Das erleichtert das Ganze natürlich einfach für alle Helferinnen und Helfer sich zu Recht zu finden.

00:20:27: Das ist nicht so straff wie bei der Polizei, aber die grobe Struktur kann man damit leichter stellen und auch gut umsetzen.

00:20:35: Es erleichtert das Ganze schon.

00:20:36: Und jetzt habe ich auch tolle Leute aus Rheinbach dabei in den Ralph Graforsen, Ralph Kersing, der Ralph Grafshaus kommt im Berufsfeuerwehr.

00:20:47: Wir haben Soldaten dabei wo das auch schon gegeben ist.

00:20:50: So eine Stabsarbeit oder arbeiten in festen Strukturen.

00:20:54: Das erleichterte das ganze.

00:20:57: Und Sie haben ja viele Jahre über andere berichtet.

00:21:04: Jetzt berichtet man über sie oder über ihre Projekte, über den Verein?

00:21:09: Wie ist das so mit dem Rollenwechsel?

00:21:11: Ja ich sage mal... Ich hatte mir auch heute überlegt.

00:21:14: Einerseits habe ich gefreut dass wir mich angerufen haben und hier vorbeikommen.

00:21:17: Andererseits hab ich mir gedacht Mensch zum Thema Ehrenamt dann scheint da noch irgendwas ehrenamt.

00:21:21: als Monast denke ich oh das ist eine Nummer zu dick.

00:21:24: denn Ganz ehrlich, was wir machen ist.

00:21:27: Wir geben Menschen ein sportliches Ziel.

00:21:29: Es ist eine gedankliche Beschäftigung des ganzen IA hinweg.

00:21:33: Wir arbeiten da mehrere Monate und konzentrieren uns auf diesen einen Moment, diesen einen Tag, diese sechzehn Stunden wo der Sinn gesetzt wird.

00:21:40: aber für mich das muss ja meine Mutter denken sind Ehrenamtler anderer die das über viele Jahrzehnte oder Jahre machen, die auch nicht groß drüber sprechen, sondern einfach machen Und die sich in den Dienstdeck gestellt haben, stellen wir zumal heißt.

00:21:56: Die sich um Menschen kommen, die Hilfe brauchen oder die sich im Sportverein engagieren in der Jugendarbeit und gar nicht groß darüber sprechen.

00:22:13: Vor ein paar Tagen habe ich zwei Leute in der E-Mail statt getroffen.

00:22:17: Das ganze Rheinland ist ja zugepflastert, ich weiß nicht ob der schon aufgefallen ist.

00:22:20: Verkehrschilder, Ampel und sonst was mit Aufklebern von irgendwelchen Fußball-Horden.

00:22:25: Ja?

00:22:26: Und da hab' ich zwei an Ehepaar gesehen die da zwei so Dinger abhüttelt.

00:22:31: Da habe ich gesagt das war aber der Kampf gegen die Windmühlen.

00:22:34: Na hier wachten die.

00:22:35: Jeden Tag ne machen wir zwei weg!

00:22:37: Und wie viel machen sie drauf von hier im

00:22:39: Verein?!

00:22:39: Nein, nein wir... Nein,

00:22:41: des ehepaars!

00:22:42: Die haben sich die Aufgabe gemacht jeden Tag Nehmen wir zwei ab, pitteln wir zwei von diesen Dingern ab.

00:22:49: Da hab ich mir gesagt, guck mal da auch das ist Engagement.

00:22:53: Ich

00:22:55: hab gedacht, guckt mal, das geht auch.

00:22:57: jeden Tag machen die Zwei weg ohne groß darüber zu reden und so weiter weil das ist ja schon etwas was so auffällt und was also hingenommen wird.

00:23:06: Da dümme ich wieder beim Thema Schilder.

00:23:08: Das wird hingenommen wenn sie als Veranstalter einen Und die sind bis zum Ende des nächsten

00:23:38: Tages zu hängen.

00:23:40: So und dann kommen irgendwelche Hinweise auf Bußgeldvorschriften Nur mal so.

00:23:45: Das sind so Sachen, die zeigen auch gewisse Sachen.

00:23:49: Gummelt sich kein Mensch drum und dann kriegen sie sowas.

00:23:53: Die müssen das da reinschreiben.

00:23:54: Ich hab da vollstes Verständnis zu.

00:23:56: Und das läuft doch alles gut hier im Rheinland.

00:24:00: Aber... Da geben Sie schon Druck ein.

00:24:03: Das ist etwas so belastet.

00:24:05: Deswegen, die zwei muss ich sagen, die haben mir imponiert.

00:24:08: Echt?

00:24:09: Das und so.

00:24:11: Die Menschen, die so in stillen Leise vor sich hin arbeiten.

00:24:14: Die wollen keine Urkunde, die wollen keine Medaille für Engagement und auch kein Instagram-Posting.

00:24:20: Die machen das einfach weil es für sie selbstverständlich

00:24:23: ist.

00:24:24: Und

00:24:25: das sind für mich so die Ehrenamter wie ihr.

00:24:30: seid da mehr?

00:24:32: Wir sind zwar auch ehrenamtlich unterwegs, aber das Lärden in anderen Stellen werden andere Richtung.

00:24:38: Aber Sie hatten ja eine ganze Haube jetzt mit dabei?

00:24:41: Wie viele waren das bei Mausken?

00:24:42: Jetzt

00:24:43: sind genau, sind achthundert, ich glaube fünfunddreißig gestartet Und siebenhundert und sechzig sind angekommen, das ist wieder eine tolle Quote.

00:24:53: Genau!

00:24:53: Wie für ehrenamtliche?

00:24:54: Fünfundsiebzig?

00:24:55: Also

00:24:55: unsere Helfer ja sind viele etwas über Siebzig-Helferinnen und Helfer, wo meinungs dazunehmen noch die Maltese aus Meckenheim mit ihrem Sanitätsdienst.

00:25:03: Auch da sind... Da sind durchweg junge Leute, die sich da engagieren.

00:25:09: Das finde ich bewundertswertig.

00:25:11: Ja, ja.

00:25:11: Bewundertzwertig dass sie sich da engagieren, die verbringen den ganzen Tag damit an der Strecke zu stehen Ja, müssen sich mit der einen oder anderen Blase noch auseinandersetzen, wo eine Beine blase ja kein Notfall ist.

00:25:23: Aber es sind mitunter auch nicht schön anzusehen.

00:25:27: Und nachher im Ziel...

00:25:28: Kommt doch das Bein an was an der Blase hängt!

00:25:32: Ja und nachher in dem Ziel geht's natürlich auch etwas zu tun wenn ein oder andere mal kurz den Kreislauf ergibt.

00:25:40: Das sind so Ehrenantler Ja und das Schöne ist einfach, dass dieses Zusammenspiel da klappt.

00:25:47: Und es macht eine riesen Freude!

00:25:50: Hatten Sie bei der Vereinsgründung in den Jahr zwei Tausend Sicht?

00:25:53: sind damit gerechnet?

00:25:55: Dass das mal so ein Ausmaß annimmt?

00:26:00: oder welches Idee stand damals dahinter?

00:26:02: Die Idee

00:26:02: stand also ich habe damals schon gemerkt dieses Langstreckenwandern Das wird kommen in Deutschland.

00:26:09: In Belgien hat das eine lange Tradition, da gibt es Veranstaltungen seit über fünfzig Jahren stattfinden mit Gistanzen von fünfzig Kilometern und mehr.

00:26:17: Das hat dann ganz anderen Stellen wert.

00:26:19: aber damals haben wir schon gedacht, dass wird was!

00:26:22: Das wird nach Deutschland kommen.

00:26:23: und da gab's auch schon den ersten professionellen Veranstalter der unterwegs war.

00:26:30: Und für uns... ja wir konnten das so nicht absehen.

00:26:34: Wir haben es allerdings nach zwei Jahren.

00:26:37: man muss ja auch erst so seinen Weg finden.

00:26:39: Im ersten Jahr waren wir froh, dass welche gekommen sind.

00:26:41: Da haben wir unsere Erfahrungen gemacht und da sind wir auch recht blauäugig dran gegangen.

00:26:46: So würde ich das heute nicht mehr machen, da war ich noch lockerer.

00:26:50: Was so Streckenführung anbetrifft, Verpflegungsstellenversorgung und lange Abschnitte durch die Sonne, das würde ich heute nicht so machen.

00:27:00: Da hätte ich große Bedenken.

00:27:05: Und nach zwei Jahren haben wir uns aber gesagt... Wir müssen uns selber eine Beschränkung auferlegen um das was wir wollen, nämlich ein Zusammenspiel zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und uns hinzukriegen.

00:27:18: Der Deal ist ganz einfach!

00:27:20: Wir versprechen den Teilnehmern, wir schaffen euch beste Rahmenbedingungen um das scheinbar Unmögliche zu schaffen.

00:27:27: Zunächst denkt man ja wenn man jetzt hört hundert Kilometer in maximal vierundzwanzig Stunden oder siebzig Kilometer durch die Eifel gehen dass nicht zu schaffen in sechzehn Stunden.

00:27:37: Wir legen euch uns ins Zeug für euch, verlangen aber von euch.

00:27:41: Dass das keine Spaßveranstaltung wird.

00:27:43: wir verlangen von euch dass ihr euch da auch vorbereitet körperlich und mental.

00:27:48: im ersten jahr hatten wir knapp über fünfzig prozent weil sich noch zwei tausend siebzehn im ziel.

00:27:54: mittlerweile liegen wir bei fast neunzig.

00:27:57: das zeigt das hat sich entwickelt.

00:28:00: wer bei uns antritt und weiß genau das ist kein spaziergang Das ist schon eine sportliche Herausforderung.

00:28:08: und ja gut, unser Mitleid hält sich in Grenzen.

00:28:11: Wer da nach... Ja, sag ich mal, nach fünfzehn Kilometer sagt geht nicht mehr weil ich nicht trainiert bin oder so.

00:28:20: Da hält sie in Grenz.

00:28:21: wenn aber jemand natürlich merkt es läuft an dem Tag nicht als immer die ihm natürlich dankbar bevor er sich selber dann die Bruduli in Trouble bringt oder uns auch.

00:28:29: Aber ich

00:28:30: werde zu mir... Da ist das

00:28:30: die richtige Entscheidung wie gesagt dass auch jetzt mit einem Augenzwinkern.

00:28:35: Also deswegen habe ich auch gesagt, nach zehn Jahren haben wir unser Ziel erreicht.

00:28:40: Die wissen Bescheid!

00:28:42: Die Leute bereiten sich vor die Wissen was auf sie zukommt und sie genießen es auch einfach bei uns zu starten weil dieses Zusammenspiel klappt nette freundliche Helfer Die motivieren, die Hilfe anbieten.

00:28:59: Wir sind ständig erreichbar.

00:29:00: Wir haben eine Zentrale, die telefonisch ständig herreichbar ist.

00:29:04: Wir lassen keinen auf der Strecke alleine und das merken die Leute auch.

00:29:08: Sie sprachen gerade die Vorbereitung an... Ist es mehr Kopfarbeit oder Kondition?

00:29:15: Oder beides zusammen wahrscheinlich?

00:29:18: Aber es ist ja schon eine Kopfsache auch wenn man die Kilometerzahl hört.

00:29:23: da kann man sonst wie trainiert sein.

00:29:25: Ja Also man muss da schon, sage ich mal bei siebzig sollte man schon vorher mal vierzig mindestens gegangen sein.

00:29:34: Man kann es im Kraftakt natürlich auch schaffen aber besser ist es wenn man körperlich vorbereitet ist und auch mental drauf eingestellt ist.

00:29:44: Und gerade bei so einer Strecke wie in diesen Jarten wo ja einige Höhenmeter drin war das ging ja am Berg auf Berg ab Das war schon sehr fordernd.

00:29:52: die ersten neun dreißig Kilometer Die war nicht ohne einen.

00:29:56: Und da muss man für sich auch wissen, wie gehe ich das an?

00:30:01: Muss man sich vor so einem kleinen Fahrplan zurechtlegen und dann will ich da sein und dann komme ich da gut durch.

00:30:11: Sie sagen ja dass Ehrenamt bedeutet für sie vor allem Menschen zu verbinden und ist für sie eine Verbindung von vielen Themen.

00:30:24: Was braucht es, dass das Gemeinschaftsgefühl entsteht?

00:30:28: Beziehungsweise wenn Sie jetzt jemanden hören würden der sagt er weiß nicht wie er sich engagieren soll und ob er sich angagieren soll also mit der Begeisterung mit dem sie hier die letzte halbe Stunde über ehrenamtliche Tätigkeit gesprochen haben.

00:30:43: Ist die Frage eigentlich schon beantwortet.

00:30:45: aber was würden Sie so jemandem sagen

00:30:49: Dass man vor allen Dingen sich die Freude daran erhält?

00:30:54: Ehrenamtliche Arbeit kann auch zu Belastung werden.

00:30:58: Ich glaube viele von uns kennen Menschen, die sich im Verein aufreiben, selber aufreiben, die private Dinge Familie zurückstellen weil sie das so gut machen wollen.

00:31:10: Wenn Sie im Verein engagiert sind egal was Sie machen der Jugendarbeit als Trainer

00:31:14: etc.,

00:31:15: Sie wollen das klasse machen, dass Ihr persönliches Ziel erreichen.

00:31:19: aber Sie müssen auch gucken Wenn sie so eine Verantwortung übernehmen, dass sie sich selber gegenüber verantwortung zeigen.

00:31:29: Verantwortungsbewusst handeln, denn das kann zur Belastung werden.

00:31:34: Das ist auch etwas was wir uns auch immer wieder die welche diese fragestellungen man es auch immer wider können will.

00:31:41: Deswegen machen wir beispielsweise keinen hundert Kilometer Marsch mehr weil da war die Zeit ja vierundzwanzig Stunden.

00:31:48: Faktisch waren sie da weit über achtundvierzig Stunden auf den Beinen und das zu organisieren.

00:31:54: Wir sind alles jetzt schon wie die Silver Generation, das kriegen Sie nicht mehr hin.

00:31:58: Das kriegen Sie einfach nicht mehrhin.

00:31:59: und auch jetzt müssen wir uns hinterfragen können wir diesen Weg weitergehen so wie er jetzt ist?

00:32:08: Denn viele Sachen, die wir eigentlich so nicht beeinflussen können machen die Situation schwieriger.

00:32:14: Jetzt die Witterungsbedingungen, die Hitze extreme, Wetterextreme.

00:32:20: So eine Veranstaltung Anfang Juli.

00:32:22: ist das überhaupt noch vernünftig, so etwas zu organisieren?

00:32:27: auf langer Sicht.

00:32:29: Denn ne Woche vorher... Wir wären nicht gestartet!

00:32:34: Da sage ich Ihnen und aus mehreren Gründen zum einen wir haben die Verantwortung für das Ganze und die fokussiert sich dann auf meine Person Sie sind verantwortlich für achthundertfünfzig Leute, die sich da auf dem Weg machen.

00:32:47: So viel werden nicht angetreten aber... ...die sind unterwegs!

00:32:52: Und da sind sie verantwortlichter.

00:32:53: können sie noch so und soviel Wasserstellen hinstellen?

00:32:56: Wenn da was passiert wird am Ende gefragt war das genug?

00:33:00: Musste das unbedingt sein?

00:33:02: Der andere Aspekt ist aber auch An den Wochenende waren die Notfallzentren in Bond voll.

00:33:08: Ich habe gelesen dass im Rheinland jede Menge Hitze Tote gegeben hat etc.

00:33:12: Es ist den Menschen es der Öffentlichkeit nicht zu vermitteln, dass dann Sanitätsdienste bei einer Sportveranstaltung am Streckenrand stehen.

00:33:22: Das geht nicht!

00:33:24: Und das andere ist auch als Veranstalter und eine veranstalte Haftpflichtversicherung.

00:33:29: Die große Frage ist ob die überhaupt noch greift?

00:33:32: Bei thirty-eight Grad losmarschieren.

00:33:36: Wenn etwas passiert, ist die große Frage nicht schon grob fahrlässig?

00:33:42: Ist das ein Aspekt, mit dem wir uns befassen müssen?

00:33:45: Macht das Sinn eine so eine Wanderung noch auf den Sommer zu terminieren oder ist da eine Änderung von Hülpen.

00:33:56: Das ist ein Aspekten, den wir bedenken müssen.

00:33:58: Der zweite ist die Verantwortung den Team gegenüber.

00:34:03: können wir lassen auch in der jetzigen Form denn Und das sage ich allen Leuten, die sich ehrenamtlich engagieren müssen.

00:34:10: Es muss Freude machen!

00:34:11: Das darf keine Pflicht, es darf keine Belastung werden.

00:34:14: Natürlich ist das so.

00:34:16: in der Endphase laufen wir alle rum wie Aliens.

00:34:18: Ist so dieser Veranstaltungstag oder die Tage vorher wenn alles beliefert werden muss.

00:34:25: Da reicht er von der Heftzwecke bis zum Zwei-Tausend Liter Wassertank der aufgestellt werden muss durch die Malteser an der Steinbach-Talsperre.

00:34:34: Das müssen Sie nicht alles organisieren, da muss alles zur rechten Zeit am rechten Ort sein.

00:34:38: und wehe da fehlt was?

00:34:39: Wehe da fehlt die Hafermilch für das Porridge in Frohngau beispielsweise!

00:34:47: Was meinen

00:34:47: sie?!

00:34:48: Die Ladies, die das ausgegeben haben ich am Telefon!

00:34:50: Wo ist die Havermilch?

00:34:52: Ja nur so zum Spaß jetzt!

00:34:54: Das muss alles am rechnen soll, sondern weil... Jeder will das bestmöglich machen.

00:35:00: Ja, und das erfüllt ein Jahr auch.

00:35:02: Das ist dann zwar in dem Moment stressig aber das ist dann das wahrscheinlich was sie meinen, was er in einem Bereich hat.

00:35:08: Also

00:35:08: es ist ein ganz tolles Gefühl wenn das so klappt wie man sich vorgestellt hat.

00:35:13: Es ist ein tolles Gefühle mit den Menschen zusammenzuarbeiten mit denen wir unterwegs sind seit vielen Jahren.

00:35:21: Das erfüllt einen mit Stolz, mit Freude.

00:35:22: wenn ich sehe mir die am Strecken ranstehen Wissen Sie, wir können ein Würstchen übergeben.

00:35:31: Aber sie können das auch richtig nett, richtig freundlich machen und motivieren.

00:35:35: Geben doch mit was mit auf den Weg!

00:35:37: Und das ist halt das Besondere, was unser Team so auszeichnet dass die mit Herz und Seele dabei sind.

00:35:47: Das ist wieder schön.

00:35:48: Ja, schön.

00:35:50: Letzte Frage – Sie hatten ja auch von einem Klitzeklein Ehrenamt noch gesprochen und zwar, da wollte ich ja auch drauf eingehen.

00:35:59: Man hört ja sonst nur von Insekten, Hotels... Und sie sprachen von einer Wien Tankstelle!

00:36:06: Ich versuche mir das vorzustellen.

00:36:09: Was ist eine Wien-Tankstelle?

00:36:12: Nein, wir haben in diesem Jahr meine Frau nicht so die Beat-Partenschaft für ein Grundstück übernommen was bei uns angrenzt.

00:36:20: Das war vorherrasen.

00:36:22: Da sind jetzt Lavende und was alles.

00:36:26: Alles, was Blümchen und Insekten anlocken.

00:36:31: Und da gibt es ein

00:36:32: Schild von Amazon für vierhundertundneunzig Bienen-Insektentankstelle.

00:36:37: Aber die haben sogar, das habe ich extra noch gemacht, hier in so einem Wasserschälchen auch mit Steinen drin, dass sie auch

00:36:43: heißen können.

00:36:45: Das entdecken wir gerade neu.

00:36:47: Und ich kann sagen, das macht Riesenspaß!

00:36:49: Ich habe vorhin allerdings gesehen... ...ich muss dringend ran, dass Unkraut je hätten, damit ich da rein wieder herankomme.

00:36:54: Das macht Riesen-Spaß.

00:36:56: Ehrlich?

00:36:56: Das sind so Sachen die hab' ich vorher nicht so bewusst wahrgenommen.

00:37:00: Vier verschiedene Arten von Schmetterlingen habe ich schon jetzt gesehen.

00:37:04: und die Binchen, die daran kommen.

00:37:06: Die kleinen Dinge nicht das große Rad drehen.

00:37:10: Ja toll Ich freue mich, dass ich gelernt habe.

00:37:13: Dass es nicht nur Hotels für Bienen gibt.

00:37:17: Appianthek, vielen Dank, dass Sie da waren!

00:37:20: Gerne hat mich auch sehr gefreut.

00:37:22: Schön.

00:37:27: Das war Reingehört der Podcast der Stadt Rheinbach.

00:37:32: Seien sie gespannt auf die nächsten Folgen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.