Folge 10 - Das Ehrenamt des Monats Mai
Shownotes
Alfred Eich ist in Rheinbach vielen Menschen als Fotograf, Journalist und engagierter Vereinsmensch bekannt. Über Jahrzehnte führte er ein Fotofachgeschäft in der Innenstadt, berichtete für Zeitungen über das Vereinsleben und knüpfte ein breites Netzwerk in Rheinbach und der Region.
In dieser Folge von „Rhein gehört“ spricht Hendrikje Krancke mit Alfred Eich über seinen Weg ins Ehrenamt. Schon lange engagiert er sich in Vereinen, für die rheinische Heimatsprache und im Brauchtum. Besonders prägend wurde jedoch sein Einsatz nach der Flutkatastrophe 2021. Nach der Hilfe in der Pallottikirche folgte das Engagement für den Verein Rheinbach Hilft.
Heute organisiert der Verein Hilfstransporte in die Ukraine. Medizinische Geräte, Pflegebetten, Lebensmittel, Heizöfen und weitere Sachspenden gelangen direkt in Krankenhäuser, Kinderheime und Einrichtungen in der Region Charkiw. Alfred Eich berichtet, wie Transporte vorbereitet werden, welche logistischen Herausforderungen zu bewältigen sind und warum Transparenz und direkte Kontakte vor Ort eine zentrale Rolle spielen.
Das Gespräch zeigt, wie lokales Engagement weit über Stadtgrenzen hinauswirken kann. Gleichzeitig beschreibt Alfred Eich offen die emotionalen Belastungen, die mit den Reisen in ein Kriegsgebiet verbunden sind, und was ihn dennoch antreibt, weiterzumachen.
In dieser Folge erfahren Sie:
✅ wie Alfred Eich zur Fotografie und zum Journalismus kam
✅ warum Heimat und Mundart für ihn eine wichtige Rolle spielen
✅ wie die Fluthilfe in der Pallottikirche begann
✅ wie aus spontaner Unterstützung Rheinbach Hilft entstand
✅ welche Hilfsgüter in die Ukraine transportiert werden
✅ wie eng die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort ist
✅ welche Projekte Krankenhäuser und Kinderheime unterstützen
✅ wie sich Spenden und Ehrenamt gegenseitig ergänzen
✅ welche Belastungen Einsätze im Krisengebiet mit sich bringen
✅ warum Hilfe für Alfred Eich eine Herzensangelegenheit ist
Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:20: Herzlich willkommen zu Reingehörd, einer neuen Folge vom Podcast der Stadt Rheinbach.
00:00:26: Heute geht es um das Ehrenamt Mai und mir sitzt ein Mensch gegenüber, bekannt ist als Fotograf, als Journalist, als Vereinsmensch und vor allem als engagierter Helfer.
00:00:42: Herzlich willkommen Alfred Eich!
00:00:44: Ja vielen Dank, da bin ich hier sein darf.
00:00:47: Ich freue mich.
00:00:48: Geboren bist du in Oberdrehs.
00:00:50: heute lebst du in Ohndorf.
00:00:52: deine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum Drogisten in der damaligen Drogerie Navrat vor dem Dresertour in Rheinbach.
00:01:04: Eich im Rheinbach eröffnet und warst dort über viele Jahre selbstständig tätig.
00:01:10: Darüber hinaus hast du frei beruflich für Tageszeitungen gearbeitet, besonders prägend ist dein ehrenamtliches Engagement.
00:01:21: Du engagierst dich seit vielen Jahren in zahlreichen Vereinen und Vorständen Unter anderem, jetzt spricht die Westfelen Leute für unsere Heimatssprache.
00:01:31: Bitte du!
00:01:32: Das war schon mal sehr gut Asfersfeld und das heißt in Rhein-Deutsch Lück für Oshehmadsprach.
00:01:41: Danke!
00:01:42: Du bist im Brauchtumsverein tätig und in verschiedenen Karnevalsvereinen.
00:01:48: Viele vielleicht die meisten kennen dich aber heute vor allem als Vorsitzenden von Rheinbach hilft.
00:01:56: Du bist da nicht nur organisatorisch aktiv, sondern fährst auch in das Krisengebiet und begonnen hat all das Engagement vor allem und während nach der Flutkatastrophe.
00:02:05: Palotti-Kirche Rheinbach Ahrtal!
00:02:08: Und du warst dabei Unterstützung zu koordinieren und Menschen in schwierigen Zeiten beizustehen.
00:02:16: In deiner Freizeit hast du mir erzählt wann das du und liest gerne?
00:02:20: Dein Lieblingsort in Rheinwach ist ganz Rheinfach.
00:02:25: Das war jetzt die offizielle Vorstellung und wie immer ist es hier so, es gibt schnelle Antworten auf kurze Fragen.
00:02:34: Alfred Reinbach bei Tag oder Reinwach am Abend?
00:02:38: Bei Tag!
00:02:39: Dorfleben oder Großstadt?
00:02:41: Dorf leben!
00:02:42: Karneval oder Kirmes?
00:02:44: Karnevall
00:02:45: Kamera oder Smartphone?
00:02:47: Beides!
00:02:48: Schwarz-Weiß-Foto oder Farbfoto?
00:02:50: Farb Foto
00:02:52: Lieber fotografieren oder selbst fotografiert werden?
00:02:55: Lieber
00:02:56: Fotografieren.
00:02:57: Schreiben oder lesen?
00:03:00: Schreiben.
00:03:01: Zeitung aus Papier- oder Onlinelesen?
00:03:05: Ich bin noch von der Alten suchte, ich habe gerne was zum Blättern
00:03:08: und stoff es danach.
00:03:09: die Wanderschuhe aus.
00:03:10: Die Wanderschuh aus ganz klar!
00:03:12: Planung oder spontan?
00:03:14: Mehr spontan.
00:03:16: Sommer oder Winter?
00:03:17: Sommer.
00:03:18: Wandertour oder Vereinsfest?
00:03:22: Beides in den FIFTY-FIFTY.
00:03:25: Für einst Abend oder ruhige Abend zu Hause?
00:03:31: Zuzeit mehr ruhiger Abend zuhause.
00:03:34: Hilfstransport in die Ukraine, oder Einsatz bei einer Aktion hier in Rheinbach?
00:03:39: Hilfstransport in der Ukraine.
00:03:43: Das ist Verbindung von lokaler Verwurzlung mit praktischer Hilfe vor Ort.
00:03:50: eigentlich spiegelt das...
00:03:52: Ja,
00:03:52: das ist
00:03:53: wichtig.
00:03:53: Sehr verständlich helfen wir vor Ort.
00:03:55: wie wir auch gesagt haben, Rhein-Mach-Hilft ist ja kein Ukraine Hilfeverein sondern Rheinmach- Hilft ist ein Hilfevereint und so steht doch bei uns in der Satzung drin.
00:04:03: also es hat nichts damit zu tun dass wir jetzt nur Ukraine machen.
00:04:08: Du bist in Oberdries geboren und liebst den Odendorf.
00:04:12: was hat dich an der Region geprägt so?
00:04:15: Auch in Bezug auf das Ehrenamt
00:04:18: Der Bezug zu den Menschen, wenn man vierzig Jahre selbstständig war in Reimbach kennt man jeden und jedes.
00:04:23: Da ist ihm nichts mehr unbekannt.
00:04:26: Und dann guckt man auch schon mal hinter die Kulissen.
00:04:28: und als das mit der Blut anfing war und Stefan Rätz mich anrief und sagte wir machen jetzt was in der Fluthilfe.
00:04:37: da war ich der erste der da war.
00:04:40: Ja und dann hat das Ganze begonnen eigentlich am zweiten Tag nach der Flut.
00:04:45: Dann konnten wir die Politiker'sburg kommen und dann haben wir gestartet.
00:04:49: Wir waren am Anfang mal fünf, sechs Leute, nachher waren wir dreißig Leute.
00:04:53: Und meine Aufgabe war es eigentlich ... Und so war mein Name.
00:04:57: Ich hatte einen Spitzenamen innerhalb der Truppe.
00:04:59: Und er hieß Der Dealer!
00:05:01: Ich war der Dealer aus dem Anfang Grunde.
00:05:03: ich hatte ein Bus, einen roten Bus.
00:05:05: mit dem bin ich dann über Das Ahrtal gefahren, habe ich auch jeden Tag thousand sixhundert Essen ausgezerrt und so weiter.
00:05:13: Und auf der Rücktour hab' ich immer Hilfsmittel mitgebracht, die die zu viel hatten in den anderen Hilfsstationen... ...und hab' sie mir nach Rheinbach gebracht!
00:05:20: Und hab' ihr eingetauscht gegen andere Sachen, die wir hatten, sodass es da einen Regenaustausch gab unter den Helfern.. ..und da ist das immer machtender.
00:05:28: Samstag Sonntag jeden Tag, hat sich an dem Namen Dealer.
00:05:33: Und du bist aber geprägt durchs Dorfleben letztlich und hast dich ja auch, wie ich gerade auf Mundart hörte für andere Vereine vorher schon.
00:05:43: Also wenn man jetzt mal weiter zurückguckt in deinem Leben vorher schon engagiert... Du sprichst noch Mundart?
00:05:50: Aber
00:05:50: sehr verständlich!
00:05:52: So einem klaren In einer so klaren Sprache, dass die Menschen mich am Telefon sagen, sagts bald nur zwei Wochen da irgendetwas.
00:05:59: Ich weiß, dass du das bist.
00:06:01: Weil immer diesen reinischen Sleng dann immer und immer wieder durchtrinkt.
00:06:06: Ja!
00:06:07: Und sie ... Du hast auch berichtet, dass Kinder eben noch Mundart sprechen sollen damit nichts verloren geht?
00:06:16: Das ist der Verein, den
00:06:17: Westfalen aufgehend.
00:06:18: Genau, das
00:06:18: ist ja der Verein mit dem Thema
00:06:19: Sprach mit Sitz in Allheim.
00:06:22: Das heißt, es gibt auch ein eigenes Büro im Haus für uns Heimat Sprach.
00:06:26: Wo das ja wissenschaftlich vom Land aus gefördert wird als Wissenschaftsstudie und das haben wir deshalb gefahren, weil ich die Sprache in reinster rheinischen Weise sprechen kann.
00:06:41: Und auf der anderen Seite natürlich wie du schon gerade eben gesagt hast, vieles so ist dass die Kinder das schon nicht mehr sprechen Griffe aus dem Rheinisch nicht mehr erkennen.
00:06:52: Und dann kommt Karneval und dann singen die Karnevalslieder auf Blattdeutsch, wenn du sie fragst nachher, was habt ihr denn da gesungen?
00:07:00: Was war das denn?
00:07:01: Das könnt ihr nicht wiedergeben!
00:07:02: Die wissen nicht, was das eine oder das andere war aber die Melodie war gut und der Gesang klang gut und es war für die Kinder wichtig, aber mit der Sprache hat das nichts zu tun.
00:07:12: Ja und das hast Du aber in Deiner Jugend schon dich da engagiert oder auch erst später?
00:07:17: Nein viel später ist.
00:07:19: Das war also so in der Tat, da wir bereits gesagt sind, ich bin als ein Oberdrehsaufgewachsen.
00:07:26: Ich hatte eine super Kindheit.
00:07:28: Wir hatten kein Smartphone und wir hatten nichts.
00:07:30: Wir gingen wirklich spielen draußen.
00:07:33: Und meine Mutter sagt immer du kommst nach Hause wenn du's dir wirst.
00:07:37: Also insofern war das sehr offene die ganze Situation.
00:07:41: Und wenn man zum Dorf groß wird und dort wird zu ninety-ninzig Prozent platttäusch gesprochen Merkwegst du damit auch in der Familie.
00:07:48: Jeder sprach von uns diese Sprache, wenn jede konnte sie und die ganze Medienteil ... Wenn man dann mal was im Hochdeutschen hörte, da muss man schon aufpassen, ob man das übersetzen konnte ins Rheinland.
00:08:00: Also genau umgekehrt.
00:08:02: für den, was man also heute damit macht.
00:08:04: Wurden Hochdeutz mit dir geschimpft?
00:08:06: Hast du da aufpassen müssen und wusstest jetzt, wird's ernst oder?
00:08:10: Ja das war wenn... Also mal ein Beispiel.
00:08:13: Wenn in der Familie etwas zu klären war Und mein Vater dann die Stimme erhob.
00:08:20: Er war so komisch, dass sie etwas stärker parlte bei den ganzen Geschichten Die Stimme herhob Dann war das im Plattdeutsch.
00:08:28: Das war dann in reinen Platt-Deutsch Und das hast Du dann auch verstanden Und zwar in Klartext Und ob es schon was nicht wollte.
00:08:36: Man war also schon damit stark befasst, aber das hat allerdings diese Interessen dafür... Hat sie jetzt später entwickelt?
00:08:44: Wenn mir das gar nicht klar war dass das eine Gefahr ist, dass dieses reine Platt in Vergessenheit gerät und viele Leute Du bist ja selber aus Fests fahren, du weißt wie schwierig das ist um diesen Dingen umzugehen.
00:08:58: Ja und ich habe es tatsächlich auch in den ersten Jahren nicht verstanden.
00:09:02: also ich lieb ja seit Jahrzehnten im Rheinbach.
00:09:06: Herzlich willkommen!
00:09:07: Ich
00:09:08: bin ja schon in das Rheinland.
00:09:12: Und ich weiß, als wir hier in Rheinbach waren ... Ist es noch mal was anderes zu hören?
00:09:17: Da sagte man mir, bevor du einen Kurs bei der Volkshochschule buchst, stelle dich Samstag bei der Fleischerei Merzbarin die zweite Schlange und da stehe ich heute gerne.
00:09:28: Mittlerweile versteh' ich's auch!
00:09:31: Darin kennste auch, dass nicht nur eine Oberfläche gesteht ist wenn wir wissen, dass wir zwei wissenschaftliche Mitarbeiter in Olheim sitzen haben die zahlt werden vom Land um die Sprache zu erforschen und zu dokumentieren.
00:09:50: Und wer da Interesse hat kann auf die Homepage von dem Thema Sprache gehen und dann den Podcast drauf, wo alte Leute ältere Menschen interviewt worden sind.
00:10:03: Und die in Plattdeutsch teilweise diese Interviews führen.
00:10:07: Ja, herrschön!
00:10:09: Ja, und du bist ja von deiner Ausbildung... Du hast ja die Ausbildung als Drucker gemacht.
00:10:15: Und wie bist du dann zur Fotografie gekommen?
00:10:19: Das ist heute einfach erzählt.
00:10:20: Ich war vierzehn Jahre alt, bin in der Ausbildung gekommen.
00:10:23: Damit man weiß, von der Statue her, dem ich heute kenne, wird das Wettes damals nicht gekannt.
00:10:29: Weil ich hatte Kleidergröße vierunddreißig, damit man sich nur mal so vorstellen kann Ich konnte gerade über die Tee geguckt und so zu sagen.
00:10:37: Und als ich aufhörte, mit der Vorausbildung war ich größer.
00:10:40: Also das hat sich dann entwickelt.
00:10:42: So in dem ich ausgebildet habe.
00:10:45: Ich hab vier Jahre Ausbildung gemacht ... In den Berufsfachklassen im Bonn- und in der Turinafraden im praktischen Bereich Ja!
00:10:53: Und dann war ein Mitarbeiter, der auch in Ausbildung war ist dann auch da ausgeschieden.
00:10:59: Ein Jahr vorher, bevor ich ausgesieden bin... und er ist dann nach Bonn gegangen zu der Firma Fotobrell am Markt.
00:11:08: Und dann ist jetzt zu mir gekommen und sagte, hör mal wir suchen Leute.
00:11:10: hättest du Lust bei uns mit einzusteigen?
00:11:14: Dann bin ich einfach mal so drei vier Tage hingegangen und wir hatten ja selber in der Dugierie auch eine kleine Minifotoabteilung die überhaupt nichts keine Bedeutung hatte und da Fotojahr zur Ausbildung des Tugiesten gehörten denn wir haben selber ein Schwarz-Weiß Labor in der Schule gehabt Wir haben selber entwickelt, wir haben selber fotografiert und so weiter.
00:11:34: Die ganze Ausbildung hatte ich alles.
00:11:36: Und dann bin ich da worden gekommen.
00:11:38: Da aber erst zu dem Zeitpunkt habe ich dann überhaupt Fotogelernt weil das war ganz anders.
00:11:43: Das war natürlich auch im hohen Niveau der ganzen und hat die große Glück das mitzumachen ist dann die Liebe zur Fotografie noch mehr gestiegen.
00:11:52: und dann hat man sich die ersten großen Kameras angeschärft, größeren Kameras außer diese Knipskisten, die man früher hatte.
00:11:59: Und ich war schon mit siebzehn Jahren sehr geschäftstüchtig – das kann ich heute erzählen!
00:12:05: Das Finanzamt wüssten wir uns nicht nachsehen.
00:12:08: Da habe ich angefangen mit Karnevalsfotografien.
00:12:10: Dann bin ich auf die Dörfer gegangen.
00:12:12: Ich bin in den Oberdrehsgegangenen.
00:12:14: Es gab keine Karnevalveranstaltungen wo ich nicht war.
00:12:16: Dann habe ich die ganzen Bilder gemacht und meine Mutter hat dann diese Bilder in Oberdrehs verkauft an die Leute.
00:12:23: Das war ein Riesengeschäft, wirklich ein Gutsgeschäft.
00:12:25: mit siebzehn- achten Jahren war ich eigentlich schon mehr oder weniger selbstständig Und hab mir die Fotografie also nicht nur als Hobby gehabt sondern ich hab damit auch doch schon Geld verdient und so ist das danach entstanden und dann kam natürlich die Situation dass es die Weiterentwicklung war.
00:12:41: Bei der Bundeswehr war ich Portallionsfotograf, das ging immer mit Fotograf weiter.
00:12:45: Ich war im Ruhrgebiet ... Ich war mit zwanzig Geschäftsführer von drei Filialen.
00:12:52: Der Firma Prophoto und die saßen Essen in der Franken- ... In der Merkettwischer Straße hatten die einen Riesenfoto geschärft und die hatten achtzehn Filialern.
00:13:00: Und drei von denen war ich gleichzeitig Geschäftsfirma.
00:13:04: Dass ich so viel Geld verdient habe, dass meine Mutter mich eines Tages anrief, der hatte mir eine Kontozüge geholt.
00:13:10: Da wäre was schief gelaufen, sehr wahrscheinlich.
00:13:12: Da wäre plötzlich so eine hohe Summe draufgegangen die zum das Dreifache bis Vierfache von dem war, was mein Vater damals verdiente in einem Monat.
00:13:21: aber du hattest natürlich noch achtzehn Stunden Woche.
00:13:26: Das war ja letztlich dann auch.
00:13:27: also wir haben uns ja kennengelernt bei der Arbeit von der Zeitung und als ich noch beim Generalanzeiger war und in die Karnevals Hallen und Vereine geschickt wurde.
00:13:40: Da hast du ja auch fotografiert und geschrieben, und hast letztlich das dann gut nutzen können in der Zeit der Tageszeitungen?
00:13:50: Nun war es natürlich so.
00:13:51: durch diese frühzeitige Fotografie bin ich ja auch in viele Dorf gegangen.
00:13:56: Ich bin Oberdresden gewesen, ich bin beispielsweise eine Grafschaft gewesen hier Geltstorf und so, weil ich da mal meine erste Freundin hatte.
00:14:03: von da aus ging also dann das Geschäft ein bisschen weiter.
00:14:06: Die Situation war natürlich nachher so, dass man Beziehungen hatte immer mehr.
00:14:13: Und diese Kanne waren Fotografie oder das Schreime kamen vielmehr natürlich weniger leichter.
00:14:18: Wenn ich wusste wohl, wo es ging... Der Nachteil war natürlich du warst immer unterwegs und du kannst alle Witze weil Du warst durch alles seltsam, das waren immer die Gleichen.
00:14:29: Das war total lustig der ganze.
00:14:32: Und wenn du für die Zeit nicht schrieben hast, dann war es natürlich auch so ... dass die erste Zeitung, für die ich gearbeitet habe, war blickaktuell diesen Anzeigenblätchen.
00:14:40: und da hat damals Maxi Sieweidt, da war die Redakteurin doch, also hat mich dann Eckkoren zum Spezialgebiet keine Falle und dann hab' ich fast nur noch keine Fall gemacht mit einer Keine-Wallzeit Und das kannte natürlich dann alle Leute.
00:14:57: Das
00:14:57: ist ein Riesennetzwerk, ne?
00:14:58: Ja und
00:14:59: wir gingen in Saal rein und man musste nicht mehr sich vorstellen... ...und auf der anderen Seite kamen die auch einen zu und haben schon die Papiere und die ganzen Unterlagen in die Hand gedruckt!
00:15:09: Das war mir total lustig weil eigentlich haben sie die Texte schon geschrieben um dem hausseitigen nur abzuschreiben oder so.
00:15:16: Das war schon lustig ja.
00:15:19: Das Netzwerk, was dir für deine Arbeit jetzt bei Rheinbach hilft sehr behilflich war.
00:15:29: Also du kennst die Leute und ja Heimat ist für dich ein großer... Hat ja eine große Bedeutung wenn ich das zu höre alles.
00:15:40: Ja.
00:15:40: Andrea, das ist auch so.
00:15:43: Wenn Du vierzig Jahre selbstständig Wasser reinmachen hast, dann hast Du viele Leute kommen und gehen sehen.
00:15:48: Da sind viele Veränderungen.
00:15:50: Ich alleine bin mit meinem Geschäft dreimal umgezogen.
00:15:54: Innerhalb von Rheinbaum, ja?
00:15:56: Zuerst von dem Vogt-Stor habe ich begonnen im kleinen Laden der dann dringend ersten Tag explodiert ist.
00:16:02: die Leute haben Schlange gestanden und wir haben dann in Weihnachtsgeschäft beispielsweise Audienzen vergeben.
00:16:09: Wir haben gewartet dass sie bei mir sprechen konnten und sind da.
00:16:13: liefern umsetzen waren unglaublich.
00:16:15: Was wollten die denn mit dir sprechen?
00:16:17: Die
00:16:17: wollen kaufen.
00:16:18: Ach
00:16:18: so, kaufen
00:16:19: ja!
00:16:19: Ich dachte jetzt über... Mehr beraten, ne?
00:16:23: Also nicht den päpsischen.
00:16:24: Ich wollte gerade
00:16:24: sagen ich versuchte grandet.
00:16:27: Dann sind wir umgezogen auf der Hauptstraße und dann sind wir angezogen in die Weierstraße.
00:16:32: Da sind wir wieder umgezogen von der Resatur ab.
00:16:35: Und es hat immer in diesem Geschäftsleben einen Auf- und Abgegeben in meinem Geschäftsleben.
00:16:40: Ich sag den Leuten, ich habe mir den Himmel gesehen Ich habe auch die Hölle gesehen.
00:16:46: Beides kenne ich und das hat mich ein bisschen bestärkt, dann auch weiterzumachen.
00:16:53: Dann ist auch dieses Netzwerk entstanden.
00:16:55: du hast Netzwerk zu den anderen Menschen Du hast Netzwerke zu deinen Kunden.
00:17:00: Das ist ja etwas was entstanden ist.
00:17:03: Und nachher die Geschichte mit Reimbach hilft.
00:17:07: Das ist eine Geschichte, die ist ganz ortak danach entstanden.
00:17:10: Hatte mit der ersten Geschichte mit der Palothelfe da nichts zu tun.
00:17:14: Weil wir hatten die Palothelfe abgewickelt und dann kam Putin.
00:17:18: Und als Putin kamen ... Da war mir vollkommen klar, da muss jetzt was passieren.
00:17:25: Die erste Kontakte waren zur Freien Evangelischen Kirche, als ich Essen dahin gefahren habe.
00:17:33: Ich hab Essen dahingefahren, das waren Leute, die in der Flut geholfen haben.
00:17:38: Die haben in der freien Evangelie geschlafen, haben dort gewohnt sozusagen während ihrer Hilferaktion und ich habe die mit Essen versorgt.
00:17:47: Und da war dieser Schlüssel ... die absolute Schlüsserlebnis der ganzen Geschichte geht die Tür auf.
00:17:54: Ich gehe raus, ich will raus!
00:17:55: Ich bin fertig.
00:17:56: Kommt einer rein.
00:17:58: Das ist heute mein zweiter Vorsitzender Reels Klassen Und ich frage ihn nur wo kommst du her?
00:18:02: Er sagt zu mir aus der Ukraine Oh, ich dachte, da kommst du okay.
00:18:08: Wie kommt er dahin?
00:18:09: Dann haben wir uns unterhalten.
00:18:11: In drei Minuten war klar ... in drei Minuten waren klar das machen wir.
00:18:18: Mhm.
00:18:18: Und dann der Sprach.
00:18:19: War dir schon klar, dass das so ein Ausmaß annimmt?
00:18:22: Nein!
00:18:22: Ihr macht ja wirklich vom Feuerwehrauto aus, also hier von der Stadt ausgedientes Feuerwehrauto bis von medizinischem Gerät aus
00:18:31: Praxen.
00:18:32: Absolut nicht.
00:18:34: Nein, weit weg.
00:18:36: Wir haben uns das so vorgestellt, wie es jetzt auch uns vorgemacht worden ist von der Freien Evangelischen Kirche.
00:18:40: Erstens zwei Touren sind von denen organisiert worden und dann sind sie selber ausgestiegen – aus dieser Hilfe.
00:18:47: Die haben andere Projekte gemacht.
00:18:49: Und wir haben gesagt, wir machen weiter!
00:18:52: Dann kamen da auch, dass die Hilfe auf uns zukam und dass wir Geld bekamen.
00:18:59: Und dann ging's um Spendenquittungen und das war alles kompliziert.
00:19:03: Und dann hat dann, und das ist auch so eine etwas nette Geschichte nebenbei.
00:19:09: Da gibt es den Notar Mario Leitzen hier in Leinbach, ein guter Bekannter von uns vor mir.
00:19:18: Ich habe ihn da mal gefragt.
00:19:21: Wir machen mit uns so weiter die ganzen Rechtsfragen.
00:19:26: Dann hat er gesagt du musst einen Verein gründen!
00:19:31: Dann würde ich nicht hin und her in den ganzen Kram.
00:19:34: Nein, würde ich nichts!
00:19:35: Und dann ging es aber nicht.
00:19:36: Das Geld wurde immer mehr zu verfügengestellt worden.
00:19:39: ist denn die Fahrt sind gelaufen... ...und dann hat der einstags gesagt so was machst du das?
00:19:45: So und dann haben wir am zwölfsten Dezember zwei tausend zweieinzwanzig mit siebzehn Leuten Reimbach-Hilfe gegründet.
00:19:53: um die Frage zu beantworten nein wir wussten nicht was da draussen entsteht.
00:19:57: Wir sind damals angefangen mit Transit Pusten zu fragen, die wir vorgeladen haben.
00:20:03: Ein, zwei Stück und dann immer Richtung Lviv oder Richtung Kiev oder Richtung Lusk.
00:20:10: Das ist eine kleine Stadt am Rande der Richtung Bohlen.
00:20:15: Nein wussten wir nicht!
00:20:16: Das Ding ist um das auf den heutigen Stand zu bringen unter unserem Hintern explodiert ohne dass wir überhaupt wussten ob welche Detonationsgröße wir überhaupt sitzen.
00:20:30: Kann man sagen, wie oft ihr im Jahr fahrt?
00:20:33: Das ist ja schon geplant.
00:20:36: Wie plant ihr im Vorfeld?
00:20:37: Wie oft fahrst du dir?
00:20:38: Also vielleicht ganz kurz zum Hintergrund... Ich selber war jetzt zwölfmal in der Ukraine.
00:20:48: Ich bin
00:20:50: immer an der gleichen Ecke.
00:20:52: Man muss das nicht so vorstellen, man ist nicht allein auf dieser Welt.
00:20:55: Es sind noch andere Organisationen mit denen wir auch kooperieren.
00:20:58: Wir haben eine eigene Hilfsorganisation, was die wenigsten wissen ist.
00:21:02: Rheinbach-Hilf gibt es zweimal.
00:21:04: Es gibt einmal Rheinbach-Hils hier, was wir kennen, politikerische Sammelstelle, Hilfezentrum und dann gibt's Rheinbrach-hilft noch in Scharkiv, vierzig Kilometer von der russischen Grenze entfernt und unser Gebiet geht von der Russischen Grenz an bis circa fünfzig Kilometern Richtung Westen.
00:21:23: das heißt also wir haben rund ein Radius von hundert Kilometer, den wir betreuen.
00:21:27: Da sind wir nicht alleine, können wie auch gar nicht.
00:21:31: Aber in der Zwischenzeit haben die drei Läger mit über ein paar Tausend Quadratmeter Fläche, die wieder lagern können und wir haben im Fünfundzwanzig, dreißig Ehrenamtliche, die alle auch mit Reimbach-Hilfkappe rumlaufen und zeigen dass sie Reimach Hilfs sind.
00:21:45: Und das ist also dann die Mannschaft, die trüben arbeitet und permanent arbeiten jeden Tag arbeitet und die Dinge zu den Menschen bringt.
00:21:56: also jetzt in die Krankenhäuser.
00:21:58: Man muss wissen, um das so ein bisschen abzureißen wir haben drei Krankenhäuser, die betreut werden müssen.
00:22:05: ja da war es ist gerade eins halb weggerissen worden.
00:22:08: Da kriegen die jetzt Pflegebetten von uns.
00:22:10: Das Ganze ist natürlich dann auf Kinderheime.
00:22:12: Wir haben total den Projekt was wir auch mit dem SJG in Rheinbach betreiben.
00:22:17: Sie sind an die Sanft-Josef-Kymnasium.
00:22:19: Dort ist der Michel Bornemann der Leiter der Schule Mit uns in engem Austausch und Kontakt.
00:22:26: Wir haben jetzt ein Gebäude übernommen, das wird von unseren Leuten saniert und renoviert und erneuert.
00:22:31: Und auch es werden vier Schulklassen reinkommen.
00:22:34: Und Betreuungsräume
00:22:36: usw.,
00:22:37: von weißen Kindern aber auch von Kinder die betreut werden müssen usw.
00:22:43: Das haben wir alles...
00:22:45: Wie inwiefern hängt das SJG da mit drin?
00:22:48: Das SJG hat uns gekommen, dass auch das eine schöne Geschichte ist!
00:22:53: Dass der SKG uns anrief und sagt, wir machen ein Schulfest.
00:22:56: Und ich würde mir freuen, wenn sie kommen würden.
00:22:58: Wir würden das Geld gerne spenden.
00:23:01: So ist es gekommen.
00:23:02: Da bin ich dahin, hab eine Rede gehalten, ging nachher mit mehr als tausend Euro bekommen.
00:23:07: Dann kam dieser Kontakt zu dem SKG.
00:23:09: Und dann hatte der Spitz bekommen ... Der Bronnemann ist ja ganz fitter ... mitbekommen bei der Schule.
00:23:17: Jetzt sind wir da im Gespräch.
00:23:20: Die wollen also sich engagieren doch dass sehr viel Eichtrunde umständlich Zukunft in der Art Kooperation zwischen diesen beiden Schuhen entsteht.
00:23:28: Das ist jetzt der Sinn und der Zweck, die ganze Geschichte.
00:23:32: Vielleicht ganz kurz nur noch das man sich nicht missversteht.
00:23:36: Wir wissen wenn wir fahren, ist es immer eine feste Truppe, die eingespielt ist.
00:23:42: Denn eins muss ganz klar sein wie fahrend ich ein Phantasialand?
00:23:46: Wir sind im Kriegsgebiet und schon oft in sehr engen Dinge gelandet, wo es um Leben und Tod ging.
00:23:54: Das muss jeder wissen wie er mitfährt.
00:23:56: Und diese Fahrten werden ganz minutiös geplant und wir sind dann auch mit den Militärs in Verbindung.
00:24:02: also wir sind das schon im Wissenschutzraum aber falscher Ort, falscher Zeitpunkt das war's dann auch.
00:24:08: ja Wir haben Drohnen gesehen usw.. Und bald gesehen, wo die Russen fünfhundert Leichen verschacht haben und so weiter.
00:24:17: Das ist schon eine grausame Angelegenheit.
00:24:19: aber was uns antreibt... Was mich antreibt ist wenn du dann kommst bis in Kinderheim und hast dann plötzlich zehn Kinder auf dem Schoß.
00:24:28: Du verstehst kein Wort!
00:24:29: Die erzählen dir alles.
00:24:31: Und das ist so super und das ist ein tolles Gefühl.
00:24:33: Da kommen so Arten Menschen, die in Dreck und Speck liegen wie man es so schön sagt und wir bringen denen Windeln Pflegematerial
00:24:42: und so.
00:24:42: Die Öfen
00:24:42: auch, ne?
00:24:43: Ja.
00:24:43: Wir haben gerade jetzt... Schön das uns anspricht!
00:24:47: Ist natürlich auch Projektbezogen teilweise.
00:24:49: Also wir haben Projekte wo man sagt da müssen wir es helfen und dann müssen wir helfen Und da sind wir natürlich auch finanzielle Hilfe angewiesen und nur mit diesen Leuten die uns das Geld geben können wir die ganzen Transporte durchführen.
00:25:01: Das wird wahrscheinlich weniger wie das so immer ist.
00:25:03: dass sich andere Themen
00:25:06: vorlagern
00:25:07: und siehst du das auch so?
00:25:10: Nein
00:25:11: kann ich überhaupt nicht bestätigen.
00:25:12: Wir haben genau das Gegenteil, es ist immer mehr geworden... Ich will das mit unserem Beispiel setzen!
00:25:19: Wir haben angefangen mit Transporten mit dem Transporter von Ford, also Ford Transitransport.
00:25:28: Das war eine kleinen Busse.
00:25:32: In der Zwischenzeit reden wir nicht mehr über kleine Busse.
00:25:35: Wir reden über vierzig Tonne Auflieger LKWs.
00:25:40: Wir kriegen so schnell Sachen mittlerweile.
00:25:42: Bei Sammlungen an der politikerische entsteht immer ein Chaos, wenn wir gar nicht zu viel Plätze haben und die für Backerwäsche abgestellt werden können.
00:25:51: Das ist unglaublich!
00:25:52: Die Leute kommen von weit her um bringen uns dann Materialien, medizinische Produkte, Lebensmittel, Bettzeug, Liegematten... Alles was bei uns auf der Homepage zu finden ist.
00:26:05: die ganzen Dinge schleppen sie uns an das wird immer mehr.
00:26:09: Dann haben wir die Aktion mit den Öfen, die du gerade angesprochen hast.
00:26:13: Da plötzlich war hier Winter-Einbruch.
00:26:15: Die hatten keine Heizung und dann haben wir gesehen diese kleinen Öfen überkaufen konnten.
00:26:19: Damit konnte sie kochen, damit konnten die heizen... Das war also etwas was multifunktional war.
00:26:26: Da braucht
00:26:27: ihr aber finanzielle Mittel?
00:26:29: Und setzt das dann um und kauft wie viele Öfen in so ganzen...?
00:26:34: Wir kaufen die vor Ort wenn das billiger ist.
00:26:36: Wir müssen noch nicht transportieren, die sind schon da!
00:26:39: Wir kaufen die.
00:26:40: Die kommen aus Polen, das ist in der Verwendung der Einstand und die sind dann dort hingekommen.
00:26:48: Und mit jedem Ofen konnten wir sagen, wir können zehn, fünfzehn Menschen Wärme bieten.
00:26:52: Das war so eine Größenordnung.
00:26:54: Dann ist die Aktion angelaufen, da muss ich sagen ... Ich bin den Spendern unglaublich dankbar wie viel Geld da reinkam, dass wir da kaufen konnten.
00:27:01: Manche haben zehn Öfen gekauft auf einen Schlag oder sowas.
00:27:06: Also das war schon eine absolute Sache.
00:27:09: Zweite Aktion, die ja absoluter Knaller war vor allem medientechnisch.
00:27:14: Generalanzeiger Bonnerunscher Anzeigenblätter Westdeutscher Rundfunk Radio und so weiter.
00:27:20: Die waren alle dann bei uns.
00:27:22: Das war die Aktion die wir zum zweiten Mal durchgeführt haben.
00:27:25: Das war nach Karneval Das war Kamell Fischer, Fischer-Kef Da sind wir als Soffen in Süßigkeit.
00:27:33: Das kann man sich gar nicht vorstellen.
00:27:35: Vielleicht Mingen da Wir haben das Wagonweiser Zeug da angeliefert, das war unglaublich.
00:27:40: Und die sind dann jetzt gerade auch aktuell ... Wenn man in unsere WhatsApp-Gruppe guckt oder auf die Internetseite guckt, sind also die meisten jetzt schon mal verteilt worden.
00:27:49: Also es war auch so eine Aktion, die natürlich auch Medienwirksam ist und natürlich auch hilft.
00:27:54: Denn wir brauchen natürlich Öffentlichkeit, denn ohne Geld steht dich karre still!
00:28:02: Ich muss dazu sagen ich bin also gesegnet.
00:28:05: Also wir sind gesegnet mit einem super, super Vorstand der eng zusammenarbeitet wo das auf kleinstem Wege flacher erschienen wird und das ist schon gut.
00:28:17: Und da eine der Schlüssepositionen ist unsere Klassiererin die Astrid vonnemann selbst im Tierheim in Bonn tätig die sich mit Spenden und so weiter im ganzen Krempfskrams umkennt.
00:28:31: Ich bin kein Büro-Mensch, also ganz weit weglassen von mir, das ist vorsprachbar!
00:28:36: Von mir findet es dann nicht mehr wieder.
00:28:38: Und natürlich, ganz wichtig ist der Andreas Klassen zu nennen.
00:28:41: Andreas ist mittlerweile meine rechte Hand, linke Hand, Koordinator, Organisator ... Logistiker, der sorgt dafür, dass die Lkw kommen, die LKW kommt, also nicht aus Deutschland Der Lkw kommt aus Ukraine, der kommt nach Deutschland und bringt hier in Westen irgendwo Bergen keine Ahnung irgendwelche Waren hin.
00:29:05: Und auf der Rücktour nimmt er dann unsere Sachen mit.
00:29:07: und das Fantastische ist, der fährt diese Waren bis zu unserem Lager lässt den Lkws einen ganzen Tag dastehen... ...und die Laden vollpacken.
00:29:19: Und wenn du jetzt berichtest ich meine genau wie du sagst du siehst ja nicht nur oder Vor allem auch sehr viel Not
00:29:25: da
00:29:26: und Bilder.
00:29:27: Wie kannst du dann hier zu Hause in Rheinbach
00:29:34: abschalten?
00:29:34: Man muss sich anfragen, dass diese Zeit doch drüben ist.
00:29:37: ja so, wenn wir bleiben ja acht bis zehn Tage teilweise.
00:29:40: Wir sind nicht nur Spediteur also wir sind nicht derjenige, der jetzt Ware annimmt oder hinschickt.
00:29:46: Wir fahren das selber hin!
00:29:47: Wir wissen wer die Ware bekommt, wir wissen wer dahintersteckt.
00:29:50: Das sind alles unsere eigenen Leute.
00:29:53: Wir können Korruption unterbinden, weil wir keine anderen Zwischenhändler haben.
00:29:56: Wir haben keine, die sich an unseren Spenden die Hände warm halten können – das haben wir alles nicht!
00:30:04: Aber dieses ganze Elendvatanzis ist schon extrem belastend.
00:30:09: Ein Beispiel sind es von einem kleinen Ortdem, wo ein Tanklager gesprengt worden ist von den Russen.
00:30:20: Da fließt die ganze Brühe, das Dorf runtergelaufen.
00:30:23: Eine Familie rettet sich ein Keller.
00:30:25: Dieser Keller läuft voll Spritzende.
00:30:28: Dann zieht man das Grab von diesen Leuten.
00:30:30: Wir sind auf Friedhöfen gewählt mit fünf tausend Gräbern an jedem Grab eine ukrainische Fahne.
00:30:39: Unglaublich!
00:30:40: Emotional pur... Und wenn dann siehst Tote, die Gräber wo die liegen haben und die ganzen Dinger in dem Wald war ich eben, sagt sie fünfhundert verschachten.
00:30:51: Das verkraftest du nicht nein!
00:30:52: Ich muss dazu sagen der Andreas ist einer meiner was für mich derjenige der den Halt auch gibt aus seinem Glauben raus also sehr gläubig uns am Glaubem raus und wenn er merkt hat sich irgendwie abkacke Dann sagt er immer, du setzst dich jetzt das Auto zehn Minuten nach der Zeit tief durchatmen.
00:31:11: Du darfst jetzt nicht hier weg weil du bist ein Teil eines Teams.
00:31:16: Das hilft einem schon.
00:31:17: aber mir ist auch schon passiert dass ich mir fremde Hilfe holen muss sehr.
00:31:20: Das heißt man kommt nach Hause und schläft nicht.
00:31:23: Denn es sind ja so
00:31:26: zwei Welten.
00:31:26: Man darf dann nicht vergessen wie ich bereits sagte, man isst nicht im Phantasialand.
00:31:31: Ja!
00:31:32: Das da ist Realität.
00:31:33: Du hast mit Tod zu tun, du hast mit Militär zu tun.
00:31:36: Du hast Hilfe zu
00:31:37: tun.".
00:31:38: Die Menschen, die doch sind ... Ich hab mir damals gedacht, man kennt alles und ich kenne arme Menschen.
00:31:47: Man kennt nur Fleisch mal sehr armer Menschen von dem Zustand her oder die Leben, die Umstände das Ganze drumherum.
00:31:57: Ich habe gelernt dass es da drunter noch eine Stufe gibt, die ist noch ein bisschen tiefer Und wir arbeiten an der untersten Ende der ganzen Geschichte.
00:32:06: Wir haben mit der Politik nichts zu tun, wir haben mit dem Krieg so in der Form nicht zu tun weil wir keine Einflusser nehmen, aber vielleicht können die Menschen helfen dass das weitergeht und aus der Nummer kommen wir auch nicht mehr raus.
00:32:18: ich dachte bereits eben wir haben mich Kleintransporten angefangen.
00:32:21: wie rechnen jetzt nur noch eine vierzig Tonne auf vierzig tonnen die jedes Mal fournabtausend Euro kosten, bis das sie dann in den Scharkis sind.
00:32:29: Denn man muss ja auch jemand haben der das transportiert.
00:32:32: Der darf keine Angst haben.
00:32:34: Der fährt ins Kriegsgebiet.
00:32:36: Unser Lager ist mit meinem Kriegs-Gebiet.
00:32:38: Das ist nur so.
00:32:40: Ja?
00:32:40: Der hat alles gemacht und jetzt kein Deutsch bespielt dafür.
00:32:44: Wann fahrt ihr das nächste mal?
00:32:47: Also erst einmal vor drei Wochen ... Vor vierzehn Tagen ist der letzte Vierzigstunde rausgegangen.
00:32:54: Jetzt geht der nächste Pfad in ca.
00:32:58: vier Wochen geplant.
00:32:58: Kriegst du mit?
00:33:00: Ja, ich bin immer dabei!
00:33:03: Was machst du am Abend vorher bevor ihr startet?
00:33:06: Schlafen.
00:33:08: Ich schlafe auch danach.
00:33:10: Also es ist so...ich komme nach Hause.
00:33:12: Du hast also immer nur sechs Stunden schlaft.
00:33:14: Das sind die Dinge von Nacht und Mitternacht.
00:33:17: Vorerst war Besprechung abends.
00:33:19: Man isst was zusammen, man isst mir eine Truppe zusammen.
00:33:22: Damit geschlafen, morgens sechs Uhr ist Abfahrt.
00:33:25: Also gehen wir noch ein bisschen früher schlafen aber abfahrt sechs Uhr weil wir spärrstunde haben.
00:33:31: das heißt also wir können gar nicht raus.
00:33:33: dann geht's sechs Uhr jetzt los ab und vorher wird die Fahrzeuge die Transportfahrzeuge werden gepackt.
00:33:40: Wir wissen ja wo es hingeht Und so werden die ihr packt dass wir von hinten aus räumen können.
00:33:45: immer seins fahren zum krankenhaus.
00:33:47: Ein Zweitransporter fährt mit, der nur Krankenhaus macht.
00:33:50: Der hat chromatib die ganze Dinger bei.
00:33:53: Und dann geht's um sechs Uhr los und ein bisschen abends wieder zurück.
00:33:56: Da gibt es irgendwas zu essen.
00:33:57: Wir finden immer was zu essen, das ist alles schon gut organisiert.
00:34:02: Und da bist du gewohnt diesen Rhythmus zu haben.
00:34:05: Achtzehn Stunden Arbeit?
00:34:07: Sechs Stunden Schlaf.
00:34:09: Das machst du in gewisser Zeit!
00:34:11: Dann merkst du mir, dass ich nach Hause komme ... Da ist er meistens immer so gewesen, gegen die Mittagszeit.
00:34:16: Da sind wir so, sieben und dreißig Stunden unterwegs auf der Rücktour.
00:34:21: Wenn wir dann keine Pause machen ... da wird gewechselt!
00:34:24: Also wie Fahrer wechseln immer wieder anderen Schlafen in den Hinten drin auf einer Duftmatratze im Fahrzeugen.
00:34:31: Und dann kommst du nach Hause und dann würdest du nur eins ausziehen, kurz duschen ab dem Bett und dann schlage ich dann, weil sich schon achtzehn Stunden hintereinander wegkommt.
00:34:43: Ist das so?
00:34:44: Aber ...
00:34:45: Ein Leben in zwei Welten.
00:34:47: Ja, ein Ehrenamt in zwei Wälten.
00:34:48: Ich muss dazu sagen, ich bin noch nicht mehr der Allerleuste auf diesem Planeten.
00:34:55: Ich werde ja also im nächsten Monat-II.
00:34:56: und man merke schon, dass man das nicht mehr so wegsteckt wie vor vier bis fünf Jahren.
00:35:07: Alfred, ich danke dir, dass du hier warst und einen Einblick gegeben hast.
00:35:12: Ich freue mich, dass du zu Gast im
00:35:23: Podcast warst.
Neuer Kommentar